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Luftmatratzen und Co.: Besser nicht am Strand kaufen

Bei einem Test fiel die Hälfte der an europäischen Stränden gekauften Schwimmartikel durch. Sie enthielten Schadstoffe oder waren zu wenig sicher.

Luftmatratzen und Co.: Besser nicht am Strand kaufen

«Wer in Urlaubslaune am Strand Luftmatratzen, aufblasbare Schwimmringe oder Schwimmtiere kauft, bekommt dafür oft schlechte Qualität.» Das schreibt das Prüfinstitut Tüv-Rheinland nach einem Test. Neben aufblasbarem Wasserspielzeug hat der Tüv auch Babyschwimmsitze untersucht. Eingekauft wurden günstige Badeartikel bis 20 Euro an Meeres-Stränden in Frankreich, Holland und Italien.

Fazit: Von den 88 geprüften Produkten dürften 43 gar nicht verkauft werden. Die zwei häufigsten Gründe: 29 Artikel waren zu stark mit Weichmachern belastet. Die Substanzen stehen im Verdacht, Krebs zu erregen und wie Hormone zu wirken. Und: 6 Kinderschwimmsitze sind laut Tüv unsicher. Die Kinder können rausfallen.

Bei einem Test vor einem Jahr kam der Tüv-Rheinland zu ähnlichen Ergebnissen. Auch das Kantonslabor Basel wurde bei einer Untersuchung in der Schweiz vor einem Jahr fündig (siehe Artikel «Im Badespielzeug steckt viel Gift»). Wie sicher Schlauchboote sind, zeigt ein Praxistest von K-Tipp («Nur zum Planschen zu gebrauchen»).

20. Juli 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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