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Online-Auktionen: Betrüger locken Händler mit hohen Provisionen

Betrüger wenden sich an Händler von Online-Auktionen: Sie sollen gegen hohe Provisionen Ware verkaufen. Wer darauf einsteigt, sitzt in der Falle. Denn die Ware wird nie geliefert.

Online-Auktionen: Betrüger locken Händler mit hohen Provisionen

Neu ist die Masche nicht, aber offenbar funktioniert sie immer noch: Per E-Mail kontaktieren Gauner seriöse Verkäufer von Auktionsplattformen wie Ebay und Ricardo. Die Betrüger schlagen folgendes vor: Der Verkäufer muss die Ware mit eigenem Namen im Internet anbieten und das Geld einkassieren, geliefert würden die Produkte von den Gaunern. Dafür erhält der Verkäufer Provisionen von 30 Prozent.

Die Betrüger locken auch mit einer Festanstellung und senden einen Anstellungsvertrag mit. So wollen sie einen seriösen Eindruck erwecken. Wer auf das Geschäft einsteigt, erhält detaillierte Angaben zu den Produkten und zum Vorgehen beim Verkauf.

Das Problem: Die Kunden müssen die Ware erst dem Verkäufer bezahlen, erhalten aber die Ware nie. In der Zwischenzeit hat der Verkäufer den Kaufpreis abzüglich Provision an die Betrüger weitergeleitet. Die Gauner melden sich aber nie mehr und der Verkäufer muss dem Käufer das Geld zurückerstatten, wie die Schweizerische Kriminalprävention schreibt.

Tipp: Wer entsprechende Angebote erhält, sollte achtsam sein. Es gibt zwar auch seriöse Firmen, die mit Ebay-Verkäufern zusammenarbeiten. Hohe Provisionen von 30 Prozent sind aber ebenso unüblich und verdächtig wie Anstellungsverträge.

29. April 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Lebensmittel
Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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