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Kontrollen des Kantonslabors zeigen: In 35 von 83 Tessiner Hallen- und Freibädern entspricht das Wasser nicht der Norm. Die «Sünder» sind vor allem Hotels und Fitnesscenter.
Das Verdikt des Tessiner Kantonslabors ist klar: Künftig wollen die Inspektoren vermehrt in Hotels und Fitnesscentern die Wasserqualität prüfen. Denn: Vor allem sie fielen 2009 bei Kontrollen von Badeanlagen im Jahr 2009 mit ungenügend er Wasserqualität auf.
Die Zahlen: In 35 von 83 Anlagen fand das Kantonslabor mindestens ein Bassin, dessen Wasser nicht den Normen entsprach. Das heisst: Es hatte entweder zu viel oder zu wenig Chlor im Wasser oder der pH-Wert war zu hoch oder zu tief. Mögliche Folgen: Krankheitserreger können sich schnell vermehren. Oder aber Augen, Haut und Atmungsorgane der Badegäste werden gereizt.
In den 83 Badeanlagen prüfte das Labor insgesamt 137 Bassins. 56 davon genügten nicht. 17 Becken mussten gleich geschlossen werden, unter anderem weil das Wasser gar kein Chlor enthielt. Am schlechtesten schnitten die Sprudelbäder ab: Nur 3 von 16 Bädern waren in Ordnung.
04. März 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online