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Die Hersteller von Fingermalfarben lernen offenbar nicht dazu: Bei amtlichen Kontrollen finden die Behörden immer wieder krebserregende Stoffe.
Kinder spielen gern mit Fingerfarben und lecken diese mitunter auch von den Fingern. Damit sie mit den Farben nicht giftige Substanzen zu sich nehmen, ist die Verwendung der Inhaltsstoffe gesetzlich geregelt. Doch längst nicht alle Hersteller halten sich daran.
Das zeigt eine Untersuchung des Kantonslabors Basel-Stadt. Zusammen mit den Aargauer Kollegen hat das Labor neun Fingerfarben-Sets analysiert. Die Proben stammen aus Spielzeugläden, Warenhäusern, Tiefpreis-Shops und Papeterien. Die Ergebnisse sind erschreckend:
Schon in früheren Jahren hatte das Kantonslabor die Fingerfarben bemängelt. Die Situation hat sich aber kaum verbessert. Das Kantonslabor stellt den Herstellern denn auch ein schlechtes Zeugnis aus: Ohne amtliche Überwachung sei «die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften nicht gewährleistet».
28. Januar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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