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Nutzer des Sunrise E-Mail-Dienstes erhielten Post von einer «Beratungsfirma». Darin wurden sie aufgefordert, ihr Passwort bekannt zu geben.
Wer ein E-Mail-Konto von Sunrise benutzt, erhielt von der vermeintlichen «Sunrise-Beratungsstelle» Post. Um den E-Mail-Service «für wirkungsvolle Leistung zu verbessern» - heisst es im Mail – sei es notwendig, den Benutzernamen und das Passwort des Kontos an die Beratungsstelle zu senden. Sonst funktioniere das Konto nicht mehr «und der Briefkasten wird schlafend».
Mit solchen sogenannten «Phishing-Mails» versuchen Betrüger an die Zugangsdaten und damit auch an persönliche Informationen der Konto-Inhaber zu gelangen. Die Masche ist nicht neu. Solche Mails tauchen immer wieder auf. Die Verfasser der Mails verraten sich oft durch das holprige Deutsch. Und der Absender stammt häufig aus fernen Ländern. Das ist an der Endung der Mail-Adresse ersichtlich (.ch für die Schweiz).
Grundsätzlich gilt: Geben Sie nie per E-Mail Benutzername und Passwort bekannt. Wer auf das betrügerische E-Mail geantwortet hat, soll folgendes tun:
08. Januar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online