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Bei Hygiene-Kontrollen in Basler Beizen fanden die Inspektoren vor allem im Fleisch viele Bakterien. Jeder zweite Betrieb wurde bemängelt.
Das Kantonslabor Basel-Stadt hat die Zahlen zu den Hygiene-Kontrollen in Restaurants im Jahr 2009 veröffentlicht. Fazit: Vor allem bei der Zubereitung von Fleisch und Fisch sollten die Wirte sorgfältiger sein. Jeder zweite kontrollierte Betrieb wurde vom Kantonschemiker wegen verkeimtem Fleisch beanstandet.
Auch in vielen Suppen, Saucen und Salaten fanden die Kontrolleure Schmutzkeime, am besten schnitten die Desserts ab. Die Zahlen:
Fleisch- und Fisch:
114 Proben aus 57 Betrieben erhoben, davon wurden 44 Proben aus 31 Betrieben beanstandet (54 Prozent der Betriebe).
Süssspeisen:
52 Proben aus 38 Betrieben, davon wurden 4 Proben aus 4 Betrieben beanstandet (11 Prozent der Betriebe).
Suppen und Saucen:
68 Proben aus 43 Betrieben, davon wurden 11 Proben aus 10 Betrieben beanstandet (23 Prozent der Betriebe).
Salate und andere Kaltspeisen:
40 Proben aus 27 Betrieben, davon wurden 5 Proben aus 5 Betrieben beanstandet (19 Prozent der Betriebe).
Das Kantonslabor Basel weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass diese Stichproben «risikobasiert» seien. Das bedeutet, die Kontrollen fanden vorwiegend in Betrieben statt, die schon in früheren Jahren bezüglich Hygiene gesündigt hatten. Deshalb seien die vielen Mängel keine Überraschung. Punkto Fleisch haben die Beanstandungen im Vergleich zu den Vorjahren allerdings zugenommen.
06. Januar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online