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Eine deutsche Firma verschickt ungerechtfertigte Rechnungen für angebliche Telefonsex-Dienste. Der K-Tipp rät: In den Papierkorb damit.
«Von ihrem Telefonanschluss wurde eine Telefonsex-Serviceleistung in Anspruch genommen. Bisher wurde die Zahlung nicht getätigt. Sie haben 130 Franken zu zahlen.» Das fordert die Roxborough Management aus dem deutschen Petersberg von einer K-Tipp-Leserin.
Die Frau hat jedoch nie einer der im Schreiben erwähnten fünf Nummern gewählt. Die Roxborough lässt aber nicht locker. Seit August 2009 erhielt die Leserin 23 Briefe von der Firma. Der geforderte Betrag steigt stetig an, inzwischen hat eine Pepper United das «Inkasso» übernommen. Auffällig: Beide Firmen haben dasselbe Postfach.
Die Masche der Firma ist hinlänglich bekannt. Für telefonische Dienstleistungen gibt es Mehrwertdienstnummern. Die Roxborough erwähnt zwar in ihrem Schreiben fünf Nummern, keine davon ist aber eine Mehrwertdienstnummer (0900 usw.). Deshalb kann sie ihre Forderung auch nicht durchsetzen.
29. Dezember 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
