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Telefon-Terror: Der Telefonanbieter Talk Easy drängt Konsumenten zum Vertragsabschluss. Gegen lästige Anrufe und den Vertrag können Sie sich aber wehren. Der K-Tipp sagt wie.
Die Talk Easy GmbH versucht Kunden für ihre automatische Vorwahl (Preselection) zu gewinnen. Dabei geht sie unzimperlich vor: K-Tipp-Leser berichten von Telefon-Terror. Mehrfach wurden sie angerufen, auch wenn sie das Angebot schon beim ersten Mal klar und deutlich abgelehnt hatten.
Deswegen ist die Firma in der K-Tipp-Warnliste «unerwünschte oder lästige Telefonanrufe» verzeichnet. Gegen die Anrufe können Sie sich wehren: Verlangen Sie per Telefon oder E-Mail, dass Sie aus der Datenbank gelöscht werden.
K-Tipp-Leser berichten auch von Verträgen gegen ihren ausdrücklichen Willen. Sie erhielten von Talk Easy Verträge zugeschickt, obwohl sie das Angebot der Firma nicht nützen wollen. Ganz klein macht die Firma darin auf das Widerrufsrecht aufmerksam.
Denn: Die Angerufenen können ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Die Frist zum Widerruf beträgt sieben Tage und läuft ab dem Zeitpunkt, wenn der schriftliche Vertrag beim Kunden eintrifft. Näheres dazu liefert der Artikel «Überrumpelte Käufer können sich wehren».
09. Dezember 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
