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Bei einer Kontrolle in Basel wusste das Personal von Bäckereien nicht, ob ihre Wähen Nüsse enthalten. Für Allergiker kann das fatale Folgen haben.
«In den letzten Jahren hat die Zahl der Allergien auf Erdnuss, Haselnuss und Lupine deutlich zugenommen», schreibt das Kantonslabor Basel-Stadt. Allergiker müssen sich auf die Angaben auf Verpackungen und von Verkäufern verlassen können. Denn allergische Reaktionen sind zum Teil lebensbedrohlich.
Grund genug für die Basler Lebensmittel-Kontrolleure bei Bäckereien und Grossverteilern vorbeizuschauen. Sie wollten wissen, ob bei verpackten Fruchtwähen die Zutaten korrekt deklariert sind. Und ob das Verkaufspersonal weiss, was in den offen angebotenen Wähen steckt. Anschliessend untersuchte das Labor die Kuchen auf Nüsse, Sesam und Lupinen.
Die gute Nachricht vorweg: Bei den sechs Wähen von zwei Grossverteilern gab es nichts zu bemängeln. Wenn das Labor Mandeln oder Haselnüsse fand, war das auch korrekt deklariert.
Aber: Bei den Bäckereien hapert es. In sechs Proben aus drei Betrieben wies das Kantonslabor Mandeln oder Haselnüsse nach, obwohl das Personal das Gegenteil behauptet oder keine Angaben gemacht hatte. Insgesamt wurden 19 Wähen aus 9 Bäckereien untersucht.
29. Oktober 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
