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Mitglieder des sozialen Netzwerks Facebook wurden von einer «Freundin» um Geld gebeten. Dahinter steckten aber Betrüger, das Geld war weg.
Sie sei in London ausgeraubt worden und brauche dringend Bargeld für ihren Rückflug in die Vereinigten Staaten. Mit diesem Hilferuf wandte sich eine Facebook-Nutzerin an die mit ihr vernetzten Freunde im sozialen Netzwerk. Wer der Frau half, sah sein Geld aber nie wieder. Denn hinter dem Hilferuf steckten Betrüger.
Die Masche ist neu und ziemlich fies: Die Betrüger hatten sich das Facebook-Passwort der Frau erschlichen. Damit hatten sie Zugang zu ihrem Nutzerkonto und konnten in ihrem Namen Nachrichten versenden und chatten. Und: Die Betrüger täuschten bei Unterhaltungen im Facebook-Chat Vertrautheit vor. Denn durch den erschlichenen Zugang zum Facebook-Konto erfuhren sie Details aus dem Leben der Frau und ihrer Facebook-Freunde.
Tipp: Wer von einem «Freund» im Facebook um Geld gebeten wird, muss ihm spezielle Fragen stellen – etwa über gemeinsame Freunde, die nicht im Facebook auftauchen.
11. August 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
