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Vorsicht bei Börsenbriefen: Oft versprechen sie zu viel

Sichere Aktientipps gibt es nicht, aber viele «Insider», die ihre Empfehlungen mit Börsenbriefen verkaufen wollen. Diese sind zum Teil aber von dürftiger Qualität.

Vorsicht bei Börsenbriefen: Oft versprechen sie zu viel

Die Börsen haben sich stabilisiert, die Aktienkurse ziehen wieder an. Ist das jetzt ein guter Zeitpunkt, um Aktien zu kaufen? Kommt bald der Aufschwung? Wer den Verfassern gewisser Börsenbriefe glaubt, ist an der Börse jederzeit viel Geld zu verdienen. «588 Prozent» mit Trend-Aktien, verspricht etwa Trend-trader.de, über den K-Tipp schon berichtet hat. Zudem lockt Trend-Trader mit einer «Super-Aktie», deren Name nur Abonnenten verraten wird. Das Jahresabo kostet 585 Franken.

Es gibt aber auch ernsthaftere Angebote. Woran diese am Besten zu erkennen sind, weiss Markus Lackner vom VZ Vermögenszentrum:

  • unseriöse Börsenbriefe empfehlen oft illiquide Titel, nicht regulär gehandelte Aktien oder solche von Nebenbörsen
  • wenn Börsenbriefe mit extrem hohen Renditen locken: Finger weg
  • frühere Tipps auf deren Erfolg überprüfen, das ist gerade bei Börsenbriefen mit langer Vergangenheit möglich
  • wenn kein Ratschlage gratis ist, ist Vorsicht angesagt
  • seriöse Briefe sind eine Zeit lang gratis und kommen auf ihre frühere Empfehlungen zurück
  • ein Börsenbrief, der gar nichts kostet, ist wohl kaum ernst zu nehmen. Hinter seriösen Börsenempfehlungen steckt viel Rechercheaufwand
  • manche Börsenbriefe stammen von Fachverlagen, diesen ist eher zu trauen

Weitere Informationen zu Börsenbriefen liefern die Artikel «Börsenbrief mit eigennütziger Werbung», «Werbung als Börsenbrief getarnt», «CH ist kein Gütesiegel» und «Zeitungsabonnement – muss ich kündigen?». Und: Ein Anlageentscheid sollte nie einzig aufgrund eines Börsenbriefes getroffen werden.

27. Juli 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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