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Laut Behörden ist die Wasserqualität von Schweizer Seen gut. Bei Flüssen ist das nicht immer der Fall. Dort gelten besondere Baderegeln.
«Gute Badewasserqualität in den Seen und Weihern im Kanton Zürich.» Das meldet das Zürcher Kantonslabor. Auch in anderen Kantonen ist die Qualität des Badewassers grösstenteils gut. Allerdings sind die Untersuchungen der Kantonslabore nur eine Momentaufnahme. So verschlechtert etwa starker Regen vor allem die Qualität des Flusswassers.
Die Tipps der Kantonslabors zum Baden im Fluss:
Wer den letzten Tipp missachtet, kann sich die «Badedermatitis» einfangen. Der Juckreiz tritt nach dem Baden auf und wird von Wurmlarven ausgelöst, die in die Haut eindringen. Dort sterben sie rasch ab, es bilden sich kleine, rote Flecken. Gegen das Jucken helfen entsprechende Salben.
Für folgende Kantone gibt es im Internet Daten über die Qualität des Badewassers:
Aargau, Basel-Land, Genf, Luzern, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Uri, Waadt, Zug, Zürich.
Auch die EU prüft das Badewasser von Flüssen, Seen und Meeren regelmässig und veröffentlicht die Resultate auf der Website der Europäischen Umweltagentur.
22. Juli 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
