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Die Schweinegrippe verbreitet sich rasch über den Erdball und forderte bereits dutzende Tote. Viele Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit. K-Tipp und Gesundheitstipp haben die Antworten zu den brennendsten Fragen zusammengestellt.
Wie wird die Schweinegrippe übertragen?
Die Schweinegrippe ist eine sehr ansteckende Atemwegserkrankung und wird durch Viren übertragen. Menschen infizieren sich wie bei anderen Grippe-Viren über Tröpfchenschleim, also über Händeschütteln, Husten, Niesen oder anderen nahen Kontakt zu erkrankten Personen.
Wie kann ich mich vor der Schweinegrippe schützen?
Einen Impfstoff gegen den Virus gibt es noch nicht. Es gibt aber einige Verhaltensregeln, die vor einer Ansteckung schützen können:
Wie erkenne ich, ob ich die Schweinegrippe habe und was muss ich bei Verdacht tun?
Die Schweinegrippe äussert sich durch Fieber (38 Grad und höher), Schüttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerzen, Husten und einen rauen, trockenen Hals. Wenn Sie diese Symptome haben, sollten Sie einem Arzt anrufen. Schildern Sie ihm die Beschwerden und den Grund für Ihren Verdacht am Telefon, bevor Sie die Praxis aufsuchen. Ist das nicht möglich, sollten Sie in der Praxis die Angestellten sofort über Ihren Verdacht informieren. Bedecken Sie ihre Nase und Ihren Mund, wenn Sie aus dem Haus gehen.
Das gilt vor allem für erkältete Personen, die von einer Reise in eines der betroffenen Länder (Mexiko, USA) zurückgekehrt sind und Personen, die Kontakt mit Reiserückkehrern hatten.
Kann ich noch Schweinefleisch essen?
Laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung ist bisher noch keine Infektion über Lebensmittel bekannt. Wer sein Fleisch mindestens zwei Minuten auf über 70 Grad erhitzt, tötet Viren und Bakterien ab.
Kann ich trotzdem nach Mexiko reisen?
Das Bundesamt für Gesundheit rät derzeit von Reisen nach Mexiko ab. Für andere Länder gibt es noch keine Reisewarnungen.
Wer detaillierte Auskunft über die Schweinegrippe braucht, wendet sich an die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit. Tel: 031 322 21 00 (8 bis 18 Uhr).
Hintergründe im Internet bieten auch das Bundesamt für Gesundheit auf www.pandemia.ch oder – in Englisch – die Weltgesundheitsorganisation auf www.who.org.
29. April 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
