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Flöhe und andere Parasiten sind jetzt wieder aktiv. Haustiere und Vogelnester sind oft davon befallen. Die Blutsauger können Krankheiten übertragen.
Mit den wärmeren Temperaturen erwachen Flöhe zu neuem Leben und befallen Haustiere und Vögel. Wer beim Fenster, auf dem Balkon oder im Estrich ein Vogelnest hat, sollte sich dieses genauer ansehen. Dort lebt der Vogelfloh und springt alles an, was sich bewegt. Die Blutsauger hinterlassen nicht nur beissende Stiche, sie können auch Krankheiten übertragen. Gerade vor Taubenschlägen sollten Vogelfreunde sich in Acht nehmen. Wildlebende Stadttauben sind oft von Parasiten, Pilzen und Bakterien befallen. Flohbisse sind einfach zu erkennen: Sie treten kaum einzeln auf, der Floh sticht mehrmals ein.
Die Flöhe gelangen durch Haustiere oder den Menschen in die Wohnung und leben in Teppichen, Betten, Polstern, Vorhängen und in der Kleidung. Sie treten nur zum Blutsaugen aus ihrem Versteck hervor. Bei Flohbefall hilft nur eine gründliche Reinigung von Wohnung, Kleidung und Bettzeug. Tipps: Den Staubbeutel nach dem Saugen entsorgen, das Bettzeug bei 60 Grad waschen. Wer Geduld hat, kann Flöhe auch mit der traditionellen Methode bekämpfen: In einen Teller Wasser mit etwas Spülmittel geben und in die Mitte ein Teelicht setzen. Die Flöhe springen zum Licht und ertrinken.
Weitere Hinweise für den Kampf gegen Schädlinge bietet auch die Zeitschrift Haus&Garten, der Verband der Schädlingsbekämpfungsfirmen und der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich.
02. April 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
