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Das Präparat «Fortodol» kann schwere Leberschäden hervorrufen, die bis zum Tod führen. Die Kapseln werden übers Internet vertrieben.
In Schweden und Norwegen sind neun Menschen nach der Einnahme von «Fortodol» schwer erkrankt. Eine Person ist laut dem deutschen Bundesamt für Verbraucherschutz gestorben. Die Pillen werden als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben und sollen gegen Schmerzen aller Art helfen. Die Schwedischen Behörden haben in den Kapseln Nimesulid gefunden. Der Stoff wirkt gegen Entzündungen, ist aber in der EU nicht zugelassen. Das Nahrungsergänzungsmittel kann schwere Leberschäden verursachen.
«Fortodol» wird übers Internet verkauft. Die US-Firma Donsbach füllt die Pillen ab, das Schwedische Unternehmen Hela Pharma vertreibt sie. Je nach Land und Anbieter hat das Produkt einen anderen Namen. Es wird auch als «Miradin», «Leppin Miridin formerly» oder «Re-lev-it» verkauft. Früher wurden die Pillen unter dem Namen «Phenocane» angeboten.
30. März 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
