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Mineralwasser können grosse Mengen an Hormonen enthalten. Diese stammen vorwiegend aus der PET-Flasche.
Das Fazit der Studie ist ernüchternd: Die Qualität von Mineralwasser entspricht punkto Hormonen oft derjenigen des Abwassers von Kläranlagen. Das haben Forscher der Frankfurter Goethe-Universität herausgefunden. In 12 von 20 Mineralwassermarken wiesen sie deutlich erhöhte Werte weiblicher Sexualhormone nach. Von einigen dieser Stoffen ist bekannt, dass sie der Fruchtbarkeit schaden können.
Besonders stark betroffen waren Mineralwasser aus PET-Flaschen, war doch die Belastung rund doppelt so hoch wie bei Mineralwasser aus Glasflaschen. Die Forscher vermuten, dass im Plastik enthaltene Weichmacher, die eine hormonähnliche Wirkung haben, den Hormongehalt im Wasser ansteigen lassen. Die Folgen für die Gesundheit lässt die Studie offen.
Die Studie ist hier abrufbar.
16. März 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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