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Grosser Erfolg: Eine Woche nach dem Aufruf hat der K-Tipp bereits mehrere Tausend Unterschriften gegen die Rentenkürzung gesammelt.
Die Unterschriftenbögen für das Referendum gegen die vom Parlament abgesegnete Rentenkürzung gehen weg wie warme Semmel. K-Tipp-Redaktionsleiter Thomas Vonarburg: «Bereits sind mehrere Tausend Unterschriften bei uns eingetroffen.» Damit das Referendum zustande kommt, seien aber 50000 Unterschriften nötig.
Auslöser des vom K-Tipp lancierten Referendums ist die vor Weihnachten vom Parlament beschlossene Rentenkürzung. Demnach soll der Umwandlungssatz der Pensionskasse ab 2015 von 7,2 auf 6,4 Prozent reduziert werden. Dadurch wird die Rente für das jahrelang in die Pensionskasse eingezahlte Guthaben massiv gekürzt. Konkret: Auf 100 000 Franken angespartes Kapital erhält ein Rentner ab 2015 nur 6400 statt 7050 Franken pro Jahr. Für den K-Tipp eine unnötige und ungerechtfertigte Kürzung. Wer jahrzehntelang gearbeitet und einbezahlt hat, verdiene die Renten, die versprochen wurden, sagt Vonarburg. An der Kürzung hätten nur die Versicherungen ein Interesse: Ihre Gewinne würden steigen.
Unterschriftsbögen «Nein zur Rentenkürzung» können hier heruntergeladen werden. Weitere Bögen erhalten sie unter K-Tipp, «Nein zur Rentenkürzung», Postfach 431, 8024 Zürich, telefonisch unter 044 266 17 17, oder per Mail an redaktion@ktipp.ch.
19. Januar 2009 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
