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K-Tipp ergreift Referendum gegen Rentenkürzung

10 Prozent tiefere Renten für alle künftigen Pensionäre – das will das Parlament. Der K-Tipp ergreift dagegen das Referendum. Damit das Volk über diese unnötige Kürzung abstimmen kann.

 

Kurz vor Weihnachten machten die Parlamentarier in Bern den Versicherungen ein milliardenschweres «Geschenk». Der Rentenumwandlungssatz der Pensionskasse soll ab 2015 von 7,2 auf 6,4 Prozent reduziert werden. Dadurch wird die Rente für das jahrelang in die Pensionskasse eingezahlte Guthaben massiv gekürzt.

Gegen diese unnötige und ungerechtfertigte Kürzung wehrt sich der K-Tipp. Er lanciert das Referendum. Grund: Es ist bereits die zweite Kürzung innerhalb von vier Jahren. Wer jahrzehntelang gearbeitet und einbezahlt hat, verdient die Renten, die versprochen wurden. An der Kürzung haben nur die Versicherungen ein Interesse: Ihre Gewinne würden steigen.

Unterschriftsbögen «Nein zur Rentenkürzung» können hier heruntergeladen werden. Weitere Bögen erhalten sie unter K-Tipp, «Nein zur Rentenkürzung», Postfach 431, 8024 Zürich, telefonisch unter 044 266 17 17, oder per Mail an redaktion@ktipp.ch.

Mehr zur ungerechten Rentenkürzung lesen Sie im neusten K-Tipp. Er ist für 3.50 Franken am Kiosk erhältlich.

 

14. Januar 2009 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp


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K-Tipp ergreift Referendum gegen Rentenkürzung
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Kommentare (4)

 
  • Medicus | 16.01.2009, 07:54

    Kommentar mit grenzwertigem Kadavergehorsam

    Wenn man die Kommentare so liest, erinnern sie mich an
    Kadavergehorsam...
    Die geschilderten Zahlenspiele und Vorwürfe an die beteiligten
    Personen kann ich - wie die meisten ktipp Leser - nicht beurteilen,
    sie werden einfach mal so als Behauptung stehen gelassen.
    Tatsache ist jedoch, und das kan ich als Mediziner sagen, dass bei den
    von den Pensionkassen verwendeten Sterbezahlen und Hochrechnungen bez.
    Bevölkerungsentwicklung von (bewusst) falschen Zahlen ausgegangen
    wird: Es ist bereits jetzt bekannt, dass die Lebenserwartung von zum
    jeweilgen zeitpunkt 60 Jahre alten Menschen nur schon zw. 1990 und
    2000 bereits wieder abgenommen hat (vgl. Bundesstatistik). Ferner ist
    es in der Medizin schon länger bekannt, dass die die heutige
    Generation der Kinder zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte
    weniger lange leben werden als ihre Elterngeneration.
    man rechne also und staune über die eigennützige Panikmache
    der in erster Linie eigengewinnorientierten privaten Pensionskassen...
  • Bluesky2009 | 15.01.2009, 14:32

    Nicht zu Ende gedacht

    Meine Pensionskasse rechnet für das zukünftig zu erwartende
    Sparguthaben mit einem Zinssatz von 4%. Meiner Meinung nach ist selbst
    diese Annahme überaus optimistisch. Die erwähnten 6% von
    Herrn Brändli halte ich für eine absolute Illusion. Wegen
    solchen Leuten befinden wir uns in der Finanzkrise. Wenn aber das
    Guthaben statt mit den angenommenen 4% nur mit 2% verzinst wird, hat
    das auf die Rente einen wesentlich grösseren Einfluss als die
    Senkung des Umwandlungssatzes. Daher werde ich diese Petition sicher
    nicht unterschreiben.
  • dabola | 15.01.2009, 09:45

    Was ist denn die Realität?

    Vor kurzem konnte sich noch niemand vorstellen, dass man einer
    Grossbank wie der UBS 60 Milliarden Steuergelder geben muss, damit sie
    komfortabel weiterexistieren kann.
    Wer weiss denn, wie die Realität in der Zukunft aussehen wird???
  • Rolfenstein | 14.01.2009, 19:34

    Realitätsfremd

    Lieber K-Tipp

    Mit diesem Artikel liegt Ihr aber so was von falsch, dass ich mich
    gezwungen sehe, Euch zu schreiben.

    Wichtig: auch ich möchte natürlich lieber von einem hohen
    Umwandlungssatz profitieren! Aber die Realität sieht nun mal
    anders aus: die Menschen werden älter - das ist er- und bewiesen!
    Es stimmt zwar, dass die Lebensversicherer von höheren
    Lebenserwartungen ausgehen, als das Bundesamt für Statistik.
    Genau darum ist der Umwandlungssatz bei den überobligatorischen
    Altersguthaben heute schon bei 5.35%. Eine Senkung des obligatorischen
    Umwandlungssatzes auf 6.4% ist aber jetzt zwingend nötig. Denn
    wenn man meint (so wie Bea Walder in ihrem Artikel), man könne
    später auch noch "korrigieren", wird man dann nicht
    mehr von 6.4% sondern von 5.4% sprechen müssen.
    Dass Ihr sogenannter Pensionskassenexperte Herbert Brändli seine
    Sammelstiftung Profond durch übermässige Risikoanlagen in
    eine Unterdeckung von ca. 78% gewirtschaftet hat spricht auch für
    sich. Fragen Sie mal in der Branche nach (das nennt man
    "Recherchieren"), was man von den utopischen und weltfremden
    Aussagen von Herrn Brändli halten darf.
    Ihre Petition in Ehren: sie ist einfach nur realitätsfremd! Vom
    K-Tipp hätte ich etwas mehr Professionalität und eine
    differenzierte Berichterstattung erwartet.
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