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Nanopartikel gefährden Angestellte – aber sie wissen es nicht

Die Nano-Industrie boomt – auch in der Schweiz. Dennoch wissen die Angestellten nicht, dass sie mit dem gefährlichen Stoff hantieren.

Nanopartikel gefährden Angestellte – aber sie wissen es nicht

Nanopartikel gelten als Stoff der Zukunft. Das sagte man im letzten Jahrhundert auch von Asbest – der 1990 verboten wurde. Dennoch sterben noch heute jährlich bis zu 70 Menschen an den Spätfolgen einer Asbest-Vergiftung.

 Nanopartikel stehen inzwischen ebenfalls im Verdacht, Entzündungen und Wucherungen im Gewebe zu verursachen. Ähnlich wie Asbest gelangen sie tief in die Lungen und überwinden die natürlichen Barrieren des Körpers.

Trotz der Warnungen von Wissenschaftlern wissen viele Beschäftigte nicht, dass sie mit Nanopartikeln hantieren. In der Schweiz sollen es bereits rund 5000 Personen sein – Tendenz stark steigend. So steht es im Artikel «Im schlimmsten Fall tickt eine Zeitbombe» der Zeitschrift Gesundheitstipp.

Verschärft wir die Problematik, weil gesetzliche Grundlagen fehlen. Hersteller müssen Nanopartikel nicht deklarieren – weder in Konsumgütern noch in Stoffen für die Industrie.

Besonders in der Pflicht wären die Arbeitgeber, die ihre Angestellten aufklären müssten. Doch auf dieser Ebene geschieht wenig bis gar nichts. Recherchen des Gesundheitstipp zeigen: Viele Schweizer Firmen geben nicht oder nur zögerlich darüber Auskunft, welche Vorkehrungen sie getroffen haben.

Der Gesundheitstipp ist für 3 Franken am Kiosk erhältlich.

05. Dezember 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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