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Helme sollen Ski- und Snowboardfahrer vor Kopfverletzungen schützen. Doch das tun nicht alle, wie ein Test ergeben hat. Einer schnitt so schlecht ab, dass er aus den Regalen genommen wird.
Immer mehr Schneesportler tragen einen Helm. Dennoch nimmt die Zahl der Kopfverletzungen nicht ab, wie Christian Ryf, Chefarzt am Spital Davos gegenüber K-Tipp erklärt. Der Grund: Höhere Geschwindigkeiten und riskantere Aktionen auf den Skipisten.
Da ist es bei Zusammenstössen oder Stürzen wichtig, einen guten Helm zu tragen. K-Tipp hat zehn Modelle nach den europäischen Normen testen lassen. Preisspanne: 35 bis 250 Franken.
Die gute Nachricht: Bis auf einen bestanden alle Modelle den Test mit «genügend» bis «gut». Das war nicht immer so. Im letzten K-Tipp-Test vor zwei Jahren verpassten gleich drei Helme die Mindesanforderungen an die Stossdämpfung.
Aber es gibt auch eine schlechte Nachricht, so ist dem Artikel «Einen guten Helm gibts für 149 Franken» zu entnehmen: Kein einziger Helm erhielt die Note «sehr gut». Zudem ist kein mit «gut» taxierter Helm wirklich günstig. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Scott Schadow II für 149 Franken.
Ein Helm erfüllte die Sicherheitsnorm nicht. Er war mit 35 Franken der günstigste im Test. Jumbo hat bereits angekündigt, ihn aus dem Verkauf zu nehmen.
Der K-Tipp ist für 3 Franken am Kiosk erhältlich.
28. November 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
