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Ein zu geringer Reifendruck in Autopneus verändert die Fahreigenschaften eines Autos massiv. Die grösste Gefahr droht bei Regenwetter.
Erstmals wurden in einem internationalen Gemeinschaftstest die Fahreigenschaften bei zu geringem Reifendruck exakt gemessen. Ergebnis: Nur 1 bar weniger Reifendruck verschlechtert die Fahreigenschaften um die Hälfte. Bei nasser Strasse sind die Auswirkungen am grössten – die Gefahr von Aquaplaning ist doppelt so hoch. Die Experten raten deshalb, den Reifendruck regelmässig an der Tankstelle zu kontrollieren. Grund: Ein Minderdruck von 1 bar ist für den Laien kaum sichtbar.
Besonders gefährlich ist es, wenn ein Vorderrad zuwenig Luft hat, ist der österreichischen Zeitschrift «Konsument» zu entnehmen. In diesem Fall gebe es in allen Sicherheitskriterien schlechtere Werte: Aquaplaning, Nassbremsen, Kreisfahren und Handling auf nasser Fahrbahn, Trockenbremsen und Fahrspurwechsel. Durch die unterschiedlichen Abrollumfänge der Vorderreifen könne auch das ABS nicht mehr optimal arbeiten.
Ein zu geringer Reifendruck in einem Hinterreifen beeinflusst das Brems- und Aquaplaningverhalten dagegen kaum. Aber: Bei einem plötzlichen Spurwechsel oder bei Kurvenfahrten besteht Schleudergefahr.
17. November 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp
