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Im Kanton Basel-Stadt gibt es 39 Firmen, die sich mit krankheitserregenden Organismen oder gentechnisch veränderten Pflanzen beschäftigen. Eine Inspektion in sieben Betrieben zeigt nun: Mit der Sicherheit wird es nicht überall so genau genommen.
In sieben Unternehmen führte das Kantonale Labor Basel-Stadt eine sogenannte Biosicherheits-Inspektion durch. Die Überprüfung der von den Betrieben getroffenen Sicherheitsmassnahmen ist ernüchternd: Von den 7 mussten 5 beanstandet werden.
So waren bei vier Betrieben die für den Fall einer Havarie oder eines Brandes erstellten Einsatzunterlagen mangelhaft. Ferner fehlten an einzelnen Orten im Betrieb Bio-Warnzeichen. Auch waren personelle oder technische Änderungen in den Unterlagen nicht nachgetragen worden.
Bei einer weiteren Unternehmung, die mit gentechnisch veränderten Organismen arbeitet, stellten die Inspektoren «ungenügende organisatorische Massnahmen» fest. Hier fehlten ein Sicherheitskonzept und ein Überblick über alle gefährlichen Tätigkeiten. In einem anderen Fall wurden Arbeiten mit «potentiell infektiösen Organismen» nicht in einem Labor der dafür vorgeschriebenen Sicherheitsstufe durchgeführt.
Besonders unter die Lupe nahmen die Inspektoren die Autoklaven. Mit diesen Geräten, die wie ein Dampfkochtopf funktionieren, werden infektiöse Abfälle vernichtet. In zwei Fällen wurden Geräte angetroffen, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen. Das Bild zeigt einen Autoklaven der neusten Generation.
29. September 2008 | Daniel Jaggi
