|
(0) |
Eine Bahnschwelle enthält bis zu 10 Kilo krebserregende und umweltgefährdende Stoffe. Experten raten, die Holzbalken zu entfernen.
Die aus dem Geleisebau ausgemusterten Bahnschwellen wurden bis vor wenigen Jahren gerne zur Gestaltung von Gärten und Spielpätzen verwendet. Der Einbau in Wohnsiedlungen ist inzwischen verboten, dennoch sind sie noch immer anzutreffen.
Das Kantonale Labor Zürich rät, alle Bahnschwellen, mit denen es häufig zu Hautkontakt kommen kann, auszubauen. Sie sollten durch andere Hölzer ersetzt werden. Besonders problematisch: Sitzbänke und Einfassung von Sandkästen, Gartenbeeten oder Komposthaufen.
Der Grund: Bahnschwellen wurden mit Teerölen druckimprägniert. Sie enthalten deshalb krebserrregende und umweltgefährdende Stoffe. Eine 25 Jahre alte Schwelle enthält rund 10 Kilogramm davon.
Für Fragen im Zusammenhang mit der Verwendung von Bahnschwellen hat das Kantonale Labor Zürich ein Merkblatt herausgegeben. Es ist unter www.klzh.ch abrufbar.
21. August 2008 | Daniel Jaggi
