|
(0) |
Statt beim nächsten Umzug alte Gegenstände einfach fortzuwerfen (und dafür allenfalls zu bezahlen), bringt man sie besser ins Brockenhaus. In beinahe jeder grösserer Ortschaft gibt es ein oder mehrere Brockenhäuser. Zu den drei grossen gehören die Heilsarmee, Hiob und das Blaue Kreuz.
Die meisten gemeinnützig geführten Brockenhäuser nehmen fast alles an, was zu einem Haushalt so gehört – von Büchern, Schränken bis zu Kleidern. Entscheidendes Kriterium: Der Gegenstand sollte nicht beschädigt sein.
Und so gehen Sie vor: Kleinere Sachen bringen Sie am besten selber ins örtliche Brockenhaus vorbei. Grössere Objekte werden nach telefonischer Rücksprache abgeholt.
«Die Möbel aber gar nicht erst demontieren, denn sonst müssen wir sie später wieder mühsam selbst zusammen bauen», heissts bei den Brockenhäusern unisono. «Ob es sich um grosse oder schwere Möbel handelt, spielt keine Rolle.»
Wichtig zu wissen: «Den endgültigen Entscheid, ob sich der jeweilige Gegenstand für den Brockenhaus-Verkauf lohnt, trifft der Chauffeur erst vor Ort», erklärt Christian Ibach, Präsident von Hiob International.
Gewisse Brockenhäuser holen auch defekte oder beschädigte Ware ab. Dafür verlangen sie aber eine – teils hohe – Entsorgungsgebühr. Beim Blauen Kreuz liegt der Abfall-Kilopreis bei Franken 2.10.
Die Heilsarmee und das Brockenhaus Hiob nennen keine konkreten Zahlen: «Das ist stark von den örtlichen Entsorgungskosten, vom Personal- und Transportaufwand abhängig», sagt Heilsarmee-Sprecher Pierre Reift dazu.
Kontakt: Blaues Kreuz, Heilsarmee und Hiob.
20. März 2008 | Philipp Schwarz
