|
(0) |
Nicht bei jeder Erkältung sind Medikamente erforderlich. Oft helfen auch einfache Hausmittelchen.
Und so lässt sich eine Erkältung vermeiden:
Husten: Bei Husten hilft nebst viel Flüssigkeit ein frischer Kräutertee. Der Schleim lässt sich mit Spitzwegerich-, Thymian- und Fencheltee lösen. Lindenblütentee dämpft den Hustenreiz. Ein Löffel voll Honig im Tee erhöht die Wirkung. Rettich stillt den Husten. Zu diesem Zweck wird der Rettich halbiert, ausgehöhlt und mit Kandiszucker gefüllt. Über Nacht löst sich der Zucker auf und bindet Flüssigkeit aus dem Rettich, die durch ein kleines Loch abfliesst. Die Säfte sollten so oft wie möglich frisch angesetzt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Halsweh: Bei Halsschmerzen empfiehlt es sich mit Salbei- oder Kamillentee zu gurgeln. Hausgemachter Hustensaft aus Zitronen oder Rettich ist vor allem für Kinder geeignet, weil er keine Zusatzstoffe enthält. Dazu bestreut man Zitronenscheiben mit Zucker und lässt sie über Nacht stehen. Bis zum anderen Morgen bildet sich ein vitaminhaltiger Sirup. Ideal sind täglich drei Esslöffel voll.
Schnupfen: Eine laufende Nase trägt dazu bei, dass man schneller fit wird: Denn Schnupfen transportiert Krankheitserreger ab. Damit die Nasenschleimhaut und die Atemwege feucht bleiben, sollten Kranke generell viel trinken und regelmässig Lüften. Dampfbäder mit Kamille machen die Atemwege frei. Bei einem Wannenbad mit ätherischen Ölen wie Menthol, Eukalyptus oder Fichtennadel inhaliert man noch intensiver.
Vorsicht: Wenn sich nach etwa drei Tagen die Erkältungs-Symptome nicht gebessert oder gar verschlimmert haben, sollte man sich beim Hausarzt melden. Ebenso bei hohem Fieber.
19. Dezember 2007 | Philipp Schwarz
