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ticino | 01.09.2010, 20:12

Leistungssperre bei der Krankenkasse

 

Hallo zäme.

Ich gelange mit einem für mich grossen Problem an Euch.

Ich lebe getrennt von meiner Frau mit einem Taggeld von Sfr. 1650.-- monatlich. Meine Frau und meine Kinder wohnen im Aargau und haben alle einen Leistungsaufschub bei der Krankenkasse (KK). Ich kann ihr keine Alimente bezahlen, da ich selber viel zu wenig habe. Sie arbeitet 50% und lebt um die Sfr. 500.-- unter dem betreibungsamtlichen Existenzminimum. Laut Sozialhilfebehörde der Gemeinde verdient sie zirka sFr. 40.-- zuviel. Seit dem Jahre 2006 hat sie und die Kinder einen Leistungsaufschub. Weder meiner Frau noch die Kinder können zum Arzt gehen. Beide Kinder haben starke Senkfüsse und stets müssen wir uns von den Lehrern und Verwanten anhören, dass man diesbezüglich etwas unternehmen müsse. Wir wissen beide selber, dass beide Kinder über Einlagen verfügen müssten. Der Kanton Aargau ist laut vielen und zeitraubenden Recherchen einer der schlimmsten Kantone (neben Solothurn) was dieses Problem angeht. Wir erleben schon seit Jahren diese Probleme, denn als wir noch zusammen lebten, hatte auch ich keine Deckung bei der KK. Ich bin schwerer chronischer Schmerzpatient und lebe schon seit Jahren nur noch von Taggeldern der Unfallversicherung (SUVA). Nach meinem Suizidversuch wurde mir in der psychiatrischen Klinik geholfen. Doch von der Wohngemeinde wurde der Sozialhilfeantrag erneut abgelehnt. Daraus resultierte die Kündigung der Wohnung und meine Frau musste sehen wo sie unterkam mit den beiden Kindern. Daraufhin erfolgte auch die Trennung. Als ich aus der Klinik kam, hatte ich weder Wohnung, Familie noch eine KK. Ich musste schlussendlich den Fall vor das Bezirksgericht schleppen, damit ich endlich von der Sozialhilfe unterstütz wurde, jedoch lediglich 7 Monate. In der Zeit musste ich erneut vor Gericht um die Übernahme der KK Prämien zu erwirken. Ich bin somit der einizige, der nun wieder über eine KK verfügt von uns. Bei meiner Frau und den Kindern wurden nur in den drei Monaten, in denen sie nicht arbeitete, die laufende Prämie übernommen. Inzwischen hat sie eine Schuld von über sFr. 8000.-- bei der KK. Unsere gemeinsamen Schulden belaufen sich auf um die sFr. 350'000.--, da ich selbständig war und von heute auf morgen nicht mehr arbeiten konnte, nachdem ich über 15 Operationen über mich ergehen lassen musste. Mit ihrem Einkommen wird sie dies nie in ihrem Leben bezahlen können, da ihr Einkommen nur sehr knapp zum Leben ausreicht.

Was haben wir noch für Möglichkeiten? Sie ist schon vom Bezirksgericht gewesen und die Gemeinde musste den Sozialhilfeantrag erneut berechen. Da wurden einige Zahlen abgeändert und schlussendlich war der Entscheid wie schon erwähnt, dass sie sFr. 40.-- zuviel verdiene. Muss sie den Job aufgeben, damit sie kein Einkommen mehr hat??

Wie sieht es aus, wenn die Kinder volljährig werden? Was passiert mit der Schuld auf deren Police der KK? Müssen die Kinder dann die Schulden bei der KK begleichen, obwohl sie nichts dafür können? Wie sollen sie die mit einem Lehrlingslohn dann bezahlen, geschweige, dass die Schuld bis dahin weiter wachsen wir?

Wie muss ich vorgehen, wenn ich meinen Sohn (8 jährig) zu mir nehme? Muss ich dann diese Schuld bei der KK übernehmen? Ich habe aber leider keine Möglichkeit dies zu bezahlen mit meinem Taggeld von sfr. 1650.--. Ich lebe nur in einem Wohnwagen, da ich mir eine Wohnung gar nicht mehr leisten kann. Den ganzen Zirkus mit den Ämtern (Sozialdienst, ect.) mag ich nicht erneut auf mich nehmen, da es mir psychisch vor dem Gang zu diesen Ämtern besser ging als danach.

Ich danke Euch für eine Stellungnahme auf meine Fragen und danke Euch auch für Lösungsvorschläge die ich begehen kann.

Liebe Grüsse
ticino

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Antworten (1)

 
  • Leon-Tyson | 02.09.2010, 21:46

    Leistungssperre bei der Krankenkasse

    Hallo ticino

    Melde Dich bei mir. (zab1@gmx.ch) Vielleicht kann ich Dir helfen.

    Gruss Leon-Tyson
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