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Redaktion K-Tipp | 27.01.2010, 11:07

Fernsehgebühren

 

Der Bundesrat schlägt vor, dass alle Haushalte und Betriebe Fernseh- und Radiogebühren zahlen, egal ob ein Gerät vorhanden ist. So würde der Tarif sinken und das Inkasso vereinfacht. Was halten Sie davon? ...zum Artikel

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Antworten (10)

 
  • sevenofnine | 15.03.2010, 15:09

    Die Idee mit dem Widerspruchsrecht ...

    kann ich mir bei den Radio- und Fernsehgebühren gut vorstellen.
    Mit einer schlanken Struktur könnten die (wenigen) abgemeldeten
    Bürgerinnen und Bürger «betreut» werden.

    PS: Auch bei Organspenden sollte in der Schweiz dieses Prinzip
    gelten...
  • Geocacher | 10.03.2010, 22:01

    Unsinn

    Ich möchte hervorheben dass die Anschaffung eines TV nicht
    unbedingt ein Problem sein muss. Aber es gibt noch wenige Leute die
    bewusst auf einen Fernseher verzichten. Unter anderem weil schon im
    Nachmittagsprogramm nackte Tatsachen gesendet werden, welche die
    Kinder ja nicht unbedingt sehen müssen. Leider werden diese Leute
    von den Billag-Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt, und von anderen
    Leuten belächelt. Das ist die freie Schweiz
  • sinenomine | 17.02.2010, 15:10

    Schlechtes fördern

    Ich wäre, wie der Benutzer « creisi », für eine
    Bürgerbewegung gegen die Volksverdummung.
    Mich müsste man bezahlen, damit ich diese doofen Programme
    über mich ergehen lasse. Meine kostbare Zeit kann ich doch auf
    klügere Weise verbringen, z.B.: Lesen, Chorsingen, Wandern,
    Schwimmen, meine LP-Sammlung auf CDs brennen, Radio Hören, usw.,
    usf. - Und wie ist es mit der Bewegungsarmut der Schweizer, welche uns
    das BAG immer wieder unter die Nase reibt? Das Pantoffelkino ist
    mitverantwortlich für diese Bewegungsarmut und damit für das
    stetige Steigen der Krankenkassenprämien. Und so was will man
    auch noch von oben unterstützen! - Wenn sich die Gofen, statt vor
    der Glotzkiste zu sitzen, wieder daran erinnern würden, dass sie
    Schelm und Polizist spielen könnten, gäbe es weniger
    übergewichtige Kinder und vermutlich auch weniger
    gewalttätige Jugendliche. Auch im Hinblick auf die nächste
    PISA Studie und den sekundären Analphabetismus dürfte es
    besser sein, wenn die Bevölkerung ihre Freizeit lieber mit
    Büchern verbringt, als vor der Glotzkiste. Warum also diese
    Pantoffelkino-Süchtigen noch hätscheln und ihre
    Gebühren senken auf Kosten derer, die in kultureller Hinsicht
    gewisse Ansprüche stellen? - Ja, Benutzer „creisi“ es ist
    wirklich crazy, was der Vorsteher des UVEK da von sich gegeben hat.
    Ich hoffe, er denkt einmal über die vielen negativen Folgen des
    Pantoffelkino-Konsums nach, dieser crazy minister.
  • Primia | 03.02.2010, 08:41

    Die Billa braucht es nicht!

    Es gäbe bestimmt einige Lösungsmöglichkeiten, um Radio-
    und Fernsehgebühren zu erheben, sei dies über die
    jährlichen Steuern, beim Kauf eines entsprechenden Geräts,
    usw. Aber eine Firma wie die Billag braucht es nicht. Millionengewinne
    einstreichen, keine Offenlegung ihrer Bücher und das mit dem
    Segen des Bundesrates. Eine Schweinerei!
  • Inside | 29.01.2010, 13:34

    Verantwortlichkeiten

    Immer, wenn die Billagrechnung kommt, habe ich ein ungutes
    Gefühl. Wer zahle ich da eigentlich für was und was macht
    diese Firma für mich. Es ist eine Gesellschaft, die geld
    eintriebt für eine andere Gesellschaft und ein dickes, fettes
    Polster hat. Dank uns.
    Mir wäre lieber, den gebühren wurde via Steuern
    eingetrieben. Denn Steuern zahlen muss ich ja sowieso und ausserdem
    weiss ich, was da mit meinem geld passiert. ich zahle die Schule, die
    gemeinde, den Stadt, den Bauamt, die Abfallentsorgung etc...damit
    diese dann alle die schöne Vorlagen, welches das Stimmvolk
    abgibt, umsetzen kann.

    Bei Billag möchte ich zur zeit gerne Aktionär sein.
  • Fischbrot | 28.01.2010, 09:09

    @signum: danke

    hallo signum,

    danke für den konstrukitven beitrag. tut gut mal etwas zu lesen,
    in dem es nicht pauschal um den bösen bösen staat, die
    unfähige politik (welche ja notabene von UNS gewählt wurde)
    oder diffuse verschwörungstheorien geht ;-)

    ich stimme dir absolut zu, allerdings dürfte die problematik
    pauschaler besteuerungen in der föderalistischen struktur der
    schweiz liegen.. so sind die fernsehgebühren staatlich, die
    abfallgebühren beispielsweise jedoch kommunal. und bund, kantone
    und gemeinden arbeiten ja üblicherweise nicht so gern oder gut
    zusammen ;)

    bin auf jeden fall auch der meinung, dass der betrag gleich der
    steuerrechnung angehängt werden soll (senkt die
    administrativkosten).


  • creisi | 28.01.2010, 08:48

    neue belastungen trotz krise

    neue belastungen trotz krise
    Die Erhebung einer Fernseh- und Radiogebühr für alle
    Haushalte kommt einer neuen Steuer gleich und sehr nahe an den
    Gedanken der sog. Brief kastengebühr. Noch eine Steuer für
    Unnützes. Ich selber habe in meinem 40-jährigen
    Erwachsensein noch nie das Bedürfnis gehabt fernzusehen. Sollen
    wir für das Atmen von Luft und Natelantennen (auch ohne Handy)
    bezahlen?
    Wundern tut man/frau sich über die Begründung der
    Bundesräte: weil es nicht festzustellen ist, wer fern schaut und
    wer nicht geht man davon aus, dass es sowieso alle tun. Wo bleibt da
    die Logik, wenn es ebennicht feststellbar ist? Die allerneueste
    Begründung: über die demokratischen Vorteile der Medien!
    Bestraft werden somit wieder weniger bemittelte und kulturell
    anspruchsvolle Menschen, sprich Kulturinteressierte, die
    Veranstaltungen life?besuchen wollen. Ich hoffe und plädiere
    für eine Bürgerbewegung, gegen die Verdummung.
    Oder steckt die Fernsehlobby dahinter, da sich so Verkäufe und
    Einschaltquoten steigern liessen?
  • signum | 28.01.2010, 07:03

    Ist doch ganz einfach...

    Steuern müssen so oder so eingezogen werden, es spielt also keine
    Rolle wenn auf die gleiche Rechnung noch eine Zeile mit den TV- und
    Radiogebühr kommt. Zudem kann hier auch gleich der Entscheid
    gefällt werden, wer allenfalls NICHT zahlen muss (z.B. Erg.
    Leistungsbezüger etc.). Eine ander Frage wäre muss der
    Steuerzahler alles gesondert aufgeführt haben, z.B.
    Abfallsackgebür, und und und, oder sollte sollte das ganze nicht
    gleich pauschal aus den Steuererträgen finanziert werden... :-)
  • noni858 | 27.01.2010, 17:16

    Fersehgebühren

    Ich glaube nicht das jeder Bürger gebühren zahlen soll. Wer
    ein Ferseher hat soll auch bezahlen. Es gibt immer noch arme Schweine
    in der Schweiz die sich keine Geräte anschaffen können. Es
    ist ein skandal sauerei abzoke Die reichen sollen alles haben die
    armen sollen für diese noch bezahlen. Unser Land ist zum kotzen
    eine frechheit der Bundesrat soll sich was schämen
  • Fischbrot | 27.01.2010, 16:48

    hat was für sich...

    klar, wenn die heute lächerlich hohen gebühren dadurch
    sinken -> immer her damit!

    nur: weshalb nicht auf eine totale zwangserhebung verzichten und
    stattdessen eine widerspruchsregelung (analog z.b. zum
    österreichischen organspendegesetz) einführen?

    jeder haushalt wäre a priori angemeldet und zahlungspflichtig,
    müsste sich jedoch - sofern er kein emfangsgerät besitzt und
    deshalb nicht zahlen will - AKTIV abmelden. diese wenigen könnten
    dann periodisch/stichprobenartig überprüft werden.

    wär fair....
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