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Ich wurde von der Firma Delta Media AG angefragt, ob ich ein Inserat betr. Wohnungsvermietung bei ihnen schalten möchte. Ich habe tel. abgemacht, dass ich 1 Inserat in einer Zeitung in der Umgebung schalten will zu Fr. 153.--. 1 Rechnung à Fr. 153.-- habe ich erhalten in einer Zeitung, welche nicht in der Umgebung verteilt wird. Ich habe mich daraufhin beschwert und erhielt zu meinem grossen Erstaunen weitere 2 Rechnungen à Fr. 153.--. Die Firma Delta Media AG sagte mir daraufhin, dass es bei ihnen 20 Jahre üblich ist, jeweils 3 Inserat-Schaltungen zu verkaufen und ich hätte mich damit einverstanden erklärt, Beweis dafür sei eine Tonbandaufnahme. Muss ich diese 3 Rechnungen bezahlten? Ist eine Tonbandaufnahme am Telefon rechtsgültig? Müsste gleichzeitig nicht noch eine schriftliche Auftragsbestätitigung erfolgen? Hat jemand ähnliche Konflikte mit dieser Firma?
Antworten (21) |
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Diese Firma gibt sich als bekannte und erfolgreiche Titel aus, und
will das Inserat, welches man dort geschaltet hat verlängern. Bei
genauerem Hinhören bzw. Nachfragen merkt man, dass es nicht
für diese Titel ist. Ich wäre fast reingefallen und
hätte dort auch ein Inserat gebucht. Ist das nicht mal ein Fall
für den Kassensturz bei so vielen negativen Erfahrungen hier im
Forum?
Ich führe ein Technologieunternehmen. Heute wurde mir auf eine
sehr agressive Art ein Inserat verkauft, von einer total inkompetenten
Telefonverkäuferin. Als ich dann noch weiter provoziert wurde,
hatte ich leider schon gekauft. Mir kam man auf CHF 300.-- entgegen
für 3 Inserate auf der Titelseite. Kurz nach dem abgeschlossenen
"Geschäft" erhielt ich einen weiteren Anruf, in dem sich die Frau
entschuldigte und mir mitteilte, dass Sie nur 9 Inserate für
insgesammt 900.-- bieten kann, nur 3 Inserate giengen nicht. Dann trat
ich jedoch auf die Bremse und sagte nein, dann wird das Geschäft
nicht zustande kommen. Daraufhin musste Sie laut eigenen Angaben mit
jemandem "Rücksprache" nehmen und erzählte mir dann, dass
die Ausnahme nun doch gienge für "nur" 300.--. Mein Tagesstress
wurde vollkommen ausgenutzt. Ich kannte die Zeitung nicht und liess
mir davon ein Märchen erzählen. Als die Frau es nicht mal
fertig brachte, unseren Firmennamen in dem Inserat zu lesen, von
welchem Sie unsere Telefonnummer hatte, wurde ich definitiv stutzig.
Wie sieht die Rechtslage aus? Mein Gespräch wurde natürlich
auch aufgezeichnet... Sollen wir auf unseren Anwalt
zurückgreiffen? Denn offenbar hat das bisher noch niemand
gemacht, so dass diese Gauner noch immer ihr Unwesen treiben
können!
Diese drei Verlage gehen alle nach dem selben Prinzip vor. Sie
nehmen erfolgreiche Printprodukte und telefonieren deren Inseraten
nach. Dies zum grossen Ärger der Inserenten, denn diese werden
unter Druck gesetzt und sogar mehrmals pro Tag kontaktiert, obwohl
kein Interesse besteht. Für die 50% Rabatt, die sie
gewähren, gibt's dafür auch nur 50% an Information. Schaut
euch diese Produkte mal an, habt ihr schon mal so eins gesehen? Ich
lebe in einer Region, in der zwei solche Produkte erscheinen sollten.
Auch ohne «Stopp Werbung»-Kleber habe ich noch nie eines
dieser Anzeiger gesehen. @Sulser: Sorry, solche Aussagen kann ich
nicht nachvollziehen. Wie kann man sich noch für solche Firmen
einsetzen. Es gibt ja nur negative Rückmeldungen von Kunden,
Ex-Mitarbeitern, ja sogar Lieferanten.
Tja ich arbeitete verhältnismässig lange beim
ZAVERLAG... Die Auflage mit der geworben wird stimmt nicht. Jede
zweite Auflage ist eine "Kleinauflage" von gerade mal 40000. ALLE 12
"ZEITUNGEN"!! (Das sind gerademal 3300 per Zeitung. Und eine Zeitung
soll ja angeblich über 15-20 Dörfer oder gar den ganzen
Kanton abdecken. Dann muss man aber noch die Belegsexemplare
abziehen.) Die Verteilregionen stimmen auch nicht und wenn man
bei der Post nachfragt steht man gar nicht im Verteilerplan. Erst mit
nachbohren findet man raus DAS EINZELNE WOHL TEILWEISE verteilt
werden. Nicht mal alle. Die meisten dienen wohl nur als
Belegsexemplar. Ich hatte von 100erten Kunden ohne zu übertreiben
NICHT EINEN MIT ERFOLG!!! Immer wird den auf den Job angewiesenen
Personen mit der Kündigung gedroht und man wird öffentlich
vor andern diffarmiert. Einen Tag nichts zu verkaufen gibt es nicht!!
Einarbeitung und Schulung gibt es definitiv nicht!
Vielen Dank Boss09 für Deine Antwort. Ich habe diese Anfrage
für meinen Kollegen geschaltet; er hat kein Computer zu Hause. Er
wird eben auch von dieser Firma tel. terrorisiert. Ich finde auch, da
muss man doch was dagegen unternehmen. Ich habe ihm schon
vorgeschlagen, ob wir nicht den Kassensturz oder Schweiz.Beobachter
darauf aufmerksam machen wollen?! Vielen Dank nochmals für deine
Antwort und liebi Griess Snowwhite
