Solange ene Firma nicht zu 100 % privat ist, hat sie im Ausland nichts
verloren. Aus Prinzip und aus Vernunft nicht. Die
Globalisierungsideologie sollte die Vernunft nicht ganz
ausschalten....Grenzen sind besser als Wachstumswahn. Die Post - und
andere auch - hat heute schon ein Problem mit dem
"Firmenzweck". Kaugummi, Papeterie und Gummibärli haben
in der Post genau so wenig verloren wie Hypothekenangebote durch den
Pfarrer nach der Sonntagsmesse. Das kommt wohl noch. Die heutige
verwerfliche Philosophie ist einfach: So viel Kohle wie möglich
machen, egal wie...Da kann ein statutorischer Firmenzweck nur
hinderlich sein.
Es ist halt wie bei fast allem: Die Post, ursprünglich als
Dientleisterin eingesetzt (will heissen: Nummer 1 ist der Bürger,
der die Leistungen der Post benötigt, also der Kunde) macht die
Post das, was Versicherungen, Krankenkassen, Pensionskassen und
dergleichen mehr schon lange tun: Gewinn-Maximierung! Da ist
eigentlich der Grundauftrag, nämlich Briefe, Pakete und Geld von
einem Adressaten zum Andern zu bringen, nur noch lästig. Wenn die
Post könnte, wie sie wollte, müssten wir unsere Briefeund
Päckchen schon lange selbst zum Empfänger tragen!