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sam82 | 04.08.2008, 19:52

AWD und ihre Praktiken

 

Heute erhielt ich einen Anruf einer Freundin, die mir nach erklärte, dass sie ab sofort für die AWD arbeite. Bei ihrem bisherigen Lebenslauf etwas sonderbar, weil sie noch nie im Finanz-, Steuer- oder Vorsorgebereich tätig war - was jedoch kein Grund für den AWD-Berater war, sie nicht anzuwerben. Jedenfalls erzählte sie, dass sie momentan nichts verdiene, sondern in der Lernphase stecke. Eine Ausbildung zur Finanzberaterin würde folgen. Ihr Lohn würde fortan aus Provisionen bestehen. Sie erklärte, dass sie nun Freunde und Bekannte benötigen würde, die sich von ihr (unter Beobachtung eines Coachs, der auch direkt verhandeln darf) beraten liessen - natürlich ohne Zwang, irgendwas zu kaufen. Dennoch kommt mir das Ganze sonderbar vor und hört sich doch sehr nach Schneeballsystem an: Damit ich Geld verdiene, muss ich Kunden anwerben (--> Freundes-, Bekannten- und Familienkreis). Damit ich noch mehr verdiene, muss ich weitere Berater anwerben, die ebenfalls ihr Umfeld absuchen. Täuscht dieser Eindruck? Wie seriös ist AWD?

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Antworten (98)

 
  • DaBae | 23.12.2010, 22:07

    Beratung

    Hallo. Habe schon in einem anderen Forum geschrieben. Wenn es jemand
    zweimal liest, tut es mir leid. Ich wollte mich auch einmal beraten
    lassen. Ich bin mir aber nicht sicher bei wem. Vielleicht kann mir
    jemand ein paar Tips geben und mir ein paar persönliche Fragen
    beantworten. Jane08, Luca78, Jenny84, Jasmina, was war ihre Situation
    bei der Beratung und wer sind Ihre Berater, die sie mir vllt empfehlen
    können? Nadal, Ahofer, Calla 64 was muss ich vor einem Kauf
    beachten? Schreiben sie mir bitte an dbhringer@yahoo.com. Ich
    möchte nicht, dass das im Forum kommt.
  • SaldoLeser | 07.12.2010, 10:06

    Nadal und Luca78

    sucht euch ein Hobby!

    Ich kann es nicht glauben, dass Leute ihre Zeit mit solche Sachen

    verbringen.
  • Luca78 | 07.12.2010, 09:37

    das dachte ich mir.. :-)

    Sie haben recht ich könnte alles sein..
    da wir alle nicht mit offenen Karten spielen und alle nur erfundene
    Namen sind..
    Fakt ist, ich bin eine positive Stimme die sie stört..

    PS: lesen sie bitte meine Beiträge genau durch bevor sie
    antworten.. Ich habe nie geschrieben, dass ich mit dem Reporter
    kontakt hatte um einen Bericht zu verhindern, oder um seine Meinung zu
    ändern.
    Wir leben in einer Welt, wo jeder seine Meinung eussern darf.
    Ich wollte ihm nur meine Situation aufzeigen. Er darf doch seine
    Meinung behalten, wie sie auch ihre.

    Schöne Festtage
  • Nadal | 06.12.2010, 21:18

    Ich glaube es nicht :)))

    Sie rufen Reporter an, um den AWD zu verteidigen??? Woher wussten Sie
    denn, dass der Reporter im Begriff war, einen Artikel zu
    veröffentlichen? Das weiss doch eigentlich nur der Reporter, der
    AWD und wahrscheinlich die Opfer! Das unterstützt wieder meine
    These, dass Sie beim AWD involviert sind.

    Natürlich ändert ein Reporter nicht seine Meinung, nur weil
    Luca eine andere hat. Der Job eines Reporter ist es, nachzuforschen
    und aufzudecken. Wenn es etwas aufzudecken gibt, tut er das auch gegen
    Ihren Willen. Das ist auch gut so.

    Und meinen Sie nicht, ein Reporter habe etwas mehr Weitsicht zu dem
    Thema als Sie? Was meinen Sie denn, was der den ganzen Tag tut? Und
    welcher Reporter soll das denn sein, der in verschiedenen
    Zeitschriften schreibt? Glauben Sie mir, es ist nicht nur einer, und
    das weiss ich jetzt mit Sicherheit.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute bei Ihrem Kampf zur Verteidigung von
    AWD's Ehre. Solange AWD provisionsorientiert verkauft und Kunden
    dadurch zu schaden kommen, werden Sie immer was zu tun haben. So wird
    Ihnen wenigstens abends nicht langweilig ;).

    Allen anderen rate ich, beim K-tipp nachzufragen, bevor Sie beim AWD
    etwas unterschreiben. Das erspart Ihnen unter Umständen viel
    Ärger und grossen Schaden.


  • Luca78 | 03.12.2010, 22:27

    Nadal

    Haben sie schon bemerkt, dass es immer der gleiche Reporter ist, der
    diese Artikel schreibt?
    hm.. er hat innerhalb von einer Woche zwei negative Berichte gegen AWD
    geschrieben.
    Ich hatte sogar kontakt mit ihm, um meine persönliche Situation
    zu zeigen.
    Da er aber sah, dass ich zufrieden bin, hatte er keine interesse es zu
    publizieren.
    Wie sie, sucht er nur das negative, also wird er auch wie sie nur das
    finden! Muss zugeben, ist auch eine gute Idee, er macht wenigstens
    Geld damit..
  • Nadal | 03.12.2010, 20:45

    Wen überrascht es Luca

    AWD aquiriert Kunden, indem sie neue Adressen von bereits bestehenden
    Kunden verlangen, dies oft schon während des ersten
    Beratungsgespräches. Dafür gibt's gemäss K-tipp ein
    Zückerchen wie z.B. ein Lotterielos. Dann folgen Anrufe wie
    meiner, ein Berater, der ungebeten anruft und fragt, ob ich eine
    Altersvorsorge hätte und sicher sei, dass ich ausreichend
    versichert sei, sonst könne es sein, dass ich im Alter in der
    Armut Ende oder als Invalide ein grausames Dasein darbe. Kommt also
    vorbei, macht ein bisschen Angst und geht mit Verträgen für
    eine fondsgebundene Lebensvericherung und drei
    Invaliditäts-Versicherungen wieder nach Hause. Anfangs war ich
    sogar zufrieden, fühlte mich gut aufgehoben, bis mir die
    Versicherung selbst (!) die Augen öffnete.

    Geh doch mal auf die Seite des WNB: www.wnb-vision.com/Wir_ueber_uns,
    und lies, was die da schreiben. Und dann geh auf diese Warniste der
    unseriösen Unternehmen des K-tipp, die hier schon mehrmals
    Erwähnung fand. Wessen Name steht da wohl? WNB! Und jetzt sag
    mir, die seien so erfolgreich, weil sie gute, seriöse Arbeit
    leisten.

    Im Übrigen habe ich festgestellt, dass es im K-tipp wieder einen
    neuen Artikel hat, gerade mal eine Woche alt. Nennt sich
    "über den Tisch gezogen" und berichtet, wen wundert's,
    über schlechte Beratungen durch den AWD. Viel Spass beim Lesen.
  • Luca78 | 03.12.2010, 10:17

    Fakten

    AWD hat in der Schweiz 300'000 Kunden und dieses Jahr ein Zuwachs von
    20'000 Neukunden.
    Wollen wir wirklich über die einzelnen Fällen diskutieren
    oder wollen wir mal das ganze betrachten?
    Und wir reden hier jedesmal von einem einzelnen Reporter, der nur
    seine eigene Meinung vertritt.
  • Nadal | 03.12.2010, 03:56

    Unabhängige Beratung

    Das Internet hat es wohl so an sich, dass man die Leute nicht richtig
    ernst nimmt. Der Ktipp bietet übrigens auch Beratung an. Man kann
    sich also dort also sagen lassen, ob das vom AWD vorgeschlagene
    Produkt geeignet ist oder nicht. Vielleicht stellt der eine oder
    andere dann fest, dass einige hier im Forum gar nicht so falsch lagen
    mit ihrem Rat zur Vorsicht.
  • AHofer | 02.12.2010, 19:44

    Alles Gute.

    Mein Ziel war es nie, den AWD schlecht zu reden. Als Insider
    möchte ich helfen, Menschen vor Fehlinvestitionen zu
    schützen. Ich habe genug Leid gesehen, insbesondere von jungen
    Menschen, die falsch beraten worden sind und dadurch viel Geld
    verloren haben. Ich hätte gern fallbezogen Rat gegeben, aber die
    Betroffenen waren nicht bereit, mir Auskunft über die Details
    ihrer Beratung zu geben. Mir ist bewusst, dass man niemanden zu seinem
    Glück zwingen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
  • Jenny84 | 30.11.2010, 08:48

    Hallo AHofer

    Sie haben recht, ich kenne mich wahrscheinlich nicht so gut aus wie
    sie und Nadal..
    und so bleibt mir nur die Möglichkeit anhand von Erfahrungen,
    verschiedene Entscheidungen zu treffen.
    Kann gut sein, dass die positiven Berichte von AWD Mitarbeiter sind..
    Stelle ich auch gar nicht in Frage..
    So wie es auch möglich ist, dass die negativen von der Konkurrenz
    stammen.
    Die einen haben positive und die anderen negative Erfahrungen gemacht
    und tauschen ihre Erfahrungen hier im Forum.
    Was mir aber aufgefallen ist, dass sie und Nadal verbittert versuchen
    in jedem Beitrag AWD schlecht darzustellen.
    Vielleicht täusche ich mich, aber das gab mir eine Hilfe eine
    Entscheidung zu treffen.
    Ich verabschiede mich jetzt von diesem Forum..
    sorry das ich in Zukunft nicht mehr antworten werde, aber Facebook
    macht mir mehr spass..
  • AHofer | 29.11.2010, 23:20

    Wieder diese Meinungsfrage

    An Nadal. Erstaunlich oder auch nicht. Wie bereits erklärt, gibt
    es AWD-Berater, deren abendliche Beschäftigung es ist, sich in
    Foren als zufriedene Kunden auszugeben. Sogar unter mehreren Pseudos.

    An Jenny84. Ich möchte jetzt keine Vermutungen anstellen, jedoch
    können Sie anhand eines Gespräches kaum die Qualität
    einer Beratung beurteilen, es sei denn, Sie kennen sich bei
    Finanzprodukten gut aus. Wenn dem so wäre, wäre meine
    nächste Frage, warum Sie zum AWD gehen, wenn Sie selber wissen,
    welches Produkt am geeignetsten für Sie ist. Viele AWD-Kunden
    sind zufrieden mit ihrem freundlichen Berater, weil sie gar nicht
    wissen, dass sie mit anderen Produkten viel besser gefahren
    wären. Leuchtet ein, oder?

    Sie sagen aus, der Berater habe Sie über die Höhe der
    Provisionen aufgeklärt. Es nähme mich aber Wunder, ob er Sie
    über die Kosten, die IHNEN tatsächlich entstehen,
    aufgeklärt hat, und um was für welche Kosten es sich
    handelt. Und sollten Sie dies tatsächlich glauben, muss es noch
    lange nicht so sein, da Sie das schlecht nachprüfen können.
    Sie nennen nicht die Art des Produktes, das Sie vorgeschlagen bekommen
    haben. Es ist daher auch nicht möglich, über die
    Qualität der Beratung etwas zu sagen.

    Und was die Akzeptanz von Fremdmeinungen angeht: Es scheint mir keiner
    die Meinung anderer nicht zu akzeptieren. Aber wie ich bereits
    geschrieben habe, geht es nicht nur um Meinungen, sondern um Fakten.
    Ob der Berater freundlich war oder nicht, ist eine Meinung. Ob er sie
    vorteilhaft beraten hat oder nicht, ist ein Fakt. Wenn ich oder jemand
    anders Ihnen also sagt, dass Sie oder jemand anders über den
    Tisch gezogen worden ist (sollte das der Fall sein), hat das gar
    nichts damit zu tun, dass diese Person Ihre Meinung nicht akzeptiert,
    weil es gar nicht um eine Meinung geht. Alles klar?
  • Jenny84 | 27.11.2010, 10:11

    Hallo Nadal

    Sie haben mich hier im Forum am 13.11.2010, 00:32 Uhr darum gebeten

    ihnen mitzuteilen, wie die Beratung mit AWD verlaufen ist.

    Es tut mir leid, dass ich ihre Meinung nicht teilen kann..

    Und ja, versuchen sie es zu *akzeptieren* :-)

    Auch andere wollen wie sie, nur ihre Erfahrungen teilen..
  • Nadal | 27.11.2010, 06:38

    "Akzeptieren Sie..."

    Wie oft habe ich das jetzt schon gelesen! Ich teile meine Erfahrung
    mit und teile das Hintergrundwissen, das ich habe. Ich habe zur
    Vorsicht geraten und habe alles mit vertrauenswürdigen Quellen
    untermauert. Das hat mit akzeptieren oder nicht akzeptieren gar nichts
    zu tun. Ich habe niemandem etwas verboten, bin nie unhöflich
    gewesen. Wo liegt also bitte das Problem!

    Es erstaunt mich immer wieder, wie stetig sogenannte "zufriedene
    AWD-Kunden" in den Startlöchern sitzen und sogleich
    hervorgeschossen kommen, sobald wieder ein negativer Kommentar
    über den AWD fällt.
  • Jenny84 | 26.11.2010, 19:32

    nicht alle Berater gleich.

    Hallo Nadal
    Ich bin vor kurzem von AWD beraten worden.
    Er hat mir alles genau gezeigt und auch wieviel Provisionen er bekommt
    für die einzelnen Produkte.
    Werfen sie bitte nicht alle Berater in einem Topf und akzeptieren sie,
    dass es auch gute Menschen gibt.
  • Nadal | 26.11.2010, 18:16

    Provision offenlegen

    Und seht Ihr, als ich den AWD-Berater nach seinem Verdienst fragte,
    sagte er, das bezahle die Versicherung, quasi, das berühre mich
    ja sowieso nicht. Lügenbaron! Als ich später erfuhr, dass
    mir ein paar Tausender auf meinem Konto fehlten, fragte ich die
    Versicherung nach der Höhe der Provision. Es hiess nur, man
    müsse diese nicht offenlegen. Fertig. D.h. man zwickt mir
    tausende von Franken ab und muss mir zu keinem Zeitpunkt sagen,
    wieviel und wofür.
  • Callas64 | 26.11.2010, 07:43

    Fachkenntnisse statt Emotionen

    thzalmann
    Leider kann ich ihre Rechnung nicht nachvollziehen, obwohl ich dipl.
    Finanzplanungsexperte und Betriebsökonom bin. Zudem war ich
    sowohl in der Direktion einer Bank wie auch einer
    Versicherungsgesellschaft und bin seit 25 Jahren in der Finanzbranche
    tätig. Sie können die Provisionen so lange verteidigen wie
    Sie möchten. Tatsache ist, dass nun auch der Gesetzgeber weiter
    durchgreift. In der neuen Verordnung im Rahmen der Strukturreform der
    beruflichen Vorsorge hat der Bundesrat beschlossen, dass die
    Entschädigungen (Provisonen, Kick-Backs, Retrozessionen und wie
    sie auch immer heissen mögen) der Broker und Makler offen zu
    legen sind. Es ist eine Frage der Zeit, dass das Gleiche im gesamten
    Lebensversicherungsgeschäft gelten wird. Und dann kann der Kunde
    selbst bestimmen, ob er eine Provision oder eine Gebühr für
    die Beratung bezahlen will (denn die Provisoion zahlt nur der Kunde
    und sonst niemand). Wenn also der Sohn von thzalmann die Provision
    kennt, die er finanziert, hat er sicherlich richtig entschieden.
  • thzalmann | 26.11.2010, 01:09

    Callas64

    Machen sie mal die Rechnung, die ich unten gemacht habe im Beitrag:
    20.11.2010
    ..und sagen sie mir was daran schlecht sein soll, dass mein Sohn
    keinen Honorar zahlen musste, dafür der Berater Provision
    kassiert hat?
    Ich wäre froh, wenn man aufhören würde die
    Versicherungen schlecht darzustellen wegen dem.
    Oder sollen wir anfangen zu diskutieren ob es ok ist, das ein Banker
    hohe Boni kassiert?
  • Callas64 | 25.11.2010, 10:33

    Offenlegungspflicht

    Hallo sambo73

    Nein, Provisonen sind grundsätzlich nicht schlechtes. Aber es
    geht darum, dass sie offen zu legen sind, und zwar unaufgefordert.
    Stossend an der Geschichte ist, dass alle Versicherungsprodukte die
    Provisionen bereits eingepreist haben, egal ob ich einen Berater in
    Anspruch nehme oder nicht. Deshalb nochmals: Provisionen raus aus dem
    Pricing der Produkte (den wer zahlt schon gerne für etwas, dass
    er nicht in Anspruch nimmt) und wenn ich einen Berater brauche, dann
    zahle ich nur nach effektivem Aufwand. Dass sich die
    Versicherungsgesellschaften dagegen wehren ist auch klar. Schliesslich
    nehmen sie dadurch viel mehr ein, als sie für Provisionen
    ausgeben.
  • exstrucki | 25.11.2010, 09:06

    Vor- und Nachteile 3a

    Hallo Callas64

    Natürlich soll man über die 3a Produkte diskutieren, man
    muss sogar, denn nicht jedes Produkt ist für jedermann das
    richtige. Ich meinte hier in der Runde, hier ist es nicht sinnvoll
    über das eigentliche Produkt zu diskutieren, wir kennen ja nicht
    die ganze Situation des Einzelnen.

    Was die Provision angeht: Ich informiere jeden Kunden darüber,
    dass ich für jeden mit ihm abgeschlossenen Vertrag von der
    jeweiligen Firma eine Provision erhalte. Warum auch nicht? Ist ja
    nichts verbotenes. Da gibt es noch viele andere Branchen die ebenfalls
    provisionsabhängig arbeiten, nicht nur AWD und Co. Im
    übrigen arbeiten fast alle Versicherungsmakler nur auf
    Provisionsbasis, sind jetzt alle schlecht aus diesem Grund?
  • Callas64 | 25.11.2010, 00:20

    Und es gibt sie doch, die feinen Unterschiede...

    Wenn ich den Beitrag von sambo73 lese, dann werde ich wieder einmal in
    meinen Forderungen bestätigt. Zitat: Auch über die Höhe
    der Provision gebe ich allen Kunden die es wissen wollen genaue
    Auskunft.

    Nicht nur denen, die es wissen wollen, sondern allen Kunden und zwar
    freiwillig. Zudem ist die Diskussion über Vor- oder Nachteile
    durchwegs sinnvoll. Ansonsten würde es ja die gesamte
    Beratergilde nicht brauchen. Und übrigens, bei 3a-Produkten einer
    Bank ohne Versicherungsschutz entfällt die Provision.
    Bankangestellte im Reatailbusiness werden nicht provisioniert,
    Versicherungsberater und Broker aber schon. Deshalb verkaufen
    provisionsabhängige Berater keine Bankprodukte. So einfach ist
    das.
  • AHofer | 24.11.2010, 19:23

    Wenn wir schon von "Fairness" sprechen...

    Diese Unterstellungen werden langsam zu einer Zumutung. Ich
    wüsste nicht, wie ich von Negativpropaganda profitieren
    könnte. Wie bereits gesagt, arbeite ich nicht mehr im
    Finanzsektor.

    Wir können auch gerne aufhören, immer von
    "Einzelfällen" zu sprechen (Sambo73).

    Was den AWD und eigennützige Beratung angeht: ich denke nicht,
    ich weiss es. Ich war 3 Jahre lang dabei. Sie müssen mich nicht
    ernst nehmen. Sie können zum AWD gehen, wann immer Sie
    möchten.

    Ich habe Ihnen auf Ihre Frage geantwortet. Wenn dies keine Hilfe war,
    tut es mir leid. Mein Hinweis auf das eigentliche Thema war aber
    durchaus legitim, da Sie von "Praktiken" auf
    "Fehlermachen" ungeschweift sind. Es ging nicht um Fehler,
    sondern um Absicht. Egal, ich streite mich nicht mit Ihnen und
    wünsche Ihnen mit Ihren Anlagen viel Erfolg.


  • exstrucki | 24.11.2010, 10:43

    Diskussion

    Hallo Zusammen

    Zuerst mal vorweg: Ich arbeite nicht für die AWD, sondern
    für einen Mitanbieter.
    Ich habe die ganzen Diskussionen hier mitgelesen, und mich zum Teil
    recht amüsiert.
    Natürlich gibt es gute und schlechte Berater, das gibt es auch
    bei uns. Auch auf Empfehlungen zu beraten, ist ja nicht unbedingt
    schlecht. Wie schon einige geschrieben haben, würde ja jeder auch
    ein gutes Restaurant weiterempfehlen.
    Das Problem fängt aber tatsächlich dort an, wenn der Berater
    - egal von welcher Firma - nicht mehr eigentlich "Berater"
    ist, sondern ein eiskalter "Verkäufer".
    Ich persönlich bezeichne mich als Berater. Habe ich doch in den
    letzten Monaten viele Ratschläge und Offerten an Kunden gegeben,
    an denen ich gar nichts verdient habe, weil die kein Vertragspartner
    von unserer Firma sind. Aber eines habe ich dennoch gewonnen: Der
    Kunde weiss, dass ich ihn zu SEINEN Gunsten beraten habe!
    Auch über die Höhe der Provision gebe ich allen Kunden die
    es wissen wollen genaue Auskunft.
    Hier über den Vorteil und Nachteil einzelner Produkte zu
    diskutieren ist meiner Meinung nach weniger Sinnvoll. Jeder Banker
    wird eine 3a bei der Bank empfehlen, jeder Versicherungsheini bei der
    Versicherung.
    Aber wie gesagt, einfach alles ins schlechte Licht ziehen, nur weil
    man einmal schlecht beraten wurde, ist nicht fair!
    Klar gibt es im Internet viel mehr negative Berichte, positive sind ja
    nicht so interessant....
  • thzalmann | 22.11.2010, 00:57

    Beispiele

    Ich merke langsam, dass sie auch jemand sind, der extra solche Foren
    sucht um Profit zu machen.
    Ich habe ihnen eine ganz normale Frage gestellt und sie konnten es
    kaum erwarten wieder schlecht über AWD zu reden, obwohl es gar
    nicht zur Debatte stand.
    Wenn sie wirklich denken, dass der AWD absichtlich und
    eigennützig Täuschungen vornimmt, obwohl es sogar hier in
    einem negativem Forum positive Äußerungen gaben, dann kann
    ich sie nicht mehr ernst nehmen.
    PS: Ich bin schon lange Kunde vom Vermögenszentrum. Außer
    den Fonds den ich beim VZ habe, dass mit 1,9 Prozent für
    Verwaltung, Depot und Transaktionsgebühren zuzüglich 10 %
    Gewinnbeteiligung hat, finde diese Firma auch gut. Meine Frage war
    aber, nennen Sie mir eine unabhängige Firma die nicht eigene
    Produkte verkauft wie das VZ.
  • AHofer | 21.11.2010, 23:42

    Beispiele

    Ich rufe gerne in Erinnerung, dass es hier um Praktiken des AWD geht
    und nicht um Finanzberater, die mal einen Fehler machen. Fehler
    können immer passieren. Es besteht jedoch ein feiner Unterschied
    zwischen Fehler machen (den man dann hoffentlich ausbügelt) und
    der absichtlichen und eigennützigen Täuschung von Mandanten.


    Um Anbieter für die honorarbasierte Vermögensberatung zu
    finden reicht ein Blick ins Telefonbuch oder eine Suche per Google.
    Rufen Sie an oder besuchen Sie deren Webseiten, um herauszufinden, ob
    der Anbieter auf provisions- oder honorarbasis vermittelt. In diesem
    Forum wurde auch das Vermögenszentrum erwähnt, das auch
    schon beim K-tipp Erwähnung gefunden hat.
  • thzalmann | 21.11.2010, 00:32

    machen sie beispiele

    Sie kennen also eine Firma die 100% unabhängig ist und jeder
    einzelne Berater keine Fehler macht?
    PS: die Erwerbsausfallversicherung braucht mein Sohn sonst hätte
    er sie nicht gemacht..
  • AHofer | 20.11.2010, 23:53

    Meinungen und Fakten

    rrechsteiner: Es geht nicht um Meinungen, sondern um Fakten. Es ist
    jedoch Ihr Geld, Sie können es anlegen, wo Sie wollen.

    jenny84: Ich arbeite nicht mehr im Finanzsektor und ziehe keinerlei
    Vorteile aus meinen Ratschlägen. Wenn Sie meinen, ich gebe mein
    Wissen preis, um Leute zu erschrecken, bitte.

    thzalmann: Es sagt Ihnen niemand, dass Sie Ihr Geld nicht in einem
    Fond anlegen können, wenn Sie zu diesem Risiko bereit sind.
    Gebunden an eine Versicherung muss er dennoch nicht sein. Zudem gibt
    es auch in dem Bereich Anlagen mit garantiertem Kapital. Eine
    Lebensversicherung soll man zahlen, wenn man sie braucht, vorher ist
    das reine Geldverschwendung.

    Abschliessend kann ich nur sagen, hören Sie auf die
    Ratschläge von Calla64. Es gibt zahlreiche Beraterfirmen, die auf
    Honorarbasis arbeiten, ungeblendet von Provisionen. Damit fahren Sie
    mit allergrösster Wahrscheinlichkeit am besten.
  • thzalmann | 20.11.2010, 11:19

    für die die gerne rechnen..

    Ich war früher auch der Meinung, dass jeder der eine
    Lebensversicherung hat nicht rechnen kann und sicherlich von einem
    Berater beschissen wurde.
    Doch die Zeiten haben sich verändert und man sollte sich nicht
    Fix auf eine Strategie halten.
    Mann muss ständig vergleichen da es so viele gibt.
    Ich habe mein Sohn dabei unterstützt eine Lebensversicherung zu
    machen, nachdem ich dies genau berechnet habe:
    2500.- Jahresprämien, Laufzeit 35 Jahren, inkl.
    Erwerbsunfähigkeitsrente von 15’000.- im Jahr.
    Die garantierte Erlebensfallsumme ist CHF 95'000.-, ist eine Differenz
    von ca 20'000.- (hätte mein Sohn eine 3a Bank gemacht mit 1.5%)
    Ich weiß, es gibt auch mehr Zinsen zurzeit, aber keine Bank
    garantiert mir dies 35 Jahren. Wenn sie jetzt die 20'000.- durch 35
    Jahren teilen kommen sie auf 570.- im Jahr. Dass heißt, diese
    Versicherung kostet meinem Sohn gleichviel, als hätte er eine 3a
    Bank mit einer separaten Erwerbsausfallversicherung.
    Falls mein Sohn in 15 Jahren einen Rückkauf tätigt für
    Wohneigentum, bekommt er ein garantierter Kapital von 35'000.-
    (vergleich 3a Bank 42’000.- bei 1.5% = 7'000.- weniger, 470.- im Jahr)
    mit 2% berechnet würde ihm die Versicherung 600.-/Jahr kosten,
    auch dies hätte er für einer separaten Rente bezahlt. Vor
    diesen 15 Jahren macht es kein Sinn, da der Preis für diese
    Versicherung größer wird.
    Im Großen und Ganzen ist es eine gute Lösung, die 2500.-
    gehen automatisch per LSV und er denkt nicht daran. Sonst würde
    er das Geld dümmer ausgeben..
  • rrechsteiner | 20.11.2010, 11:08

    Callas64

    Danke für die Info.
    Das habt mein Berater vorher abgeklärt, aber da meine BVG
    Prämienprimat ist und nicht Leistungsprimat und auch sowieso
    keine Einkäufe tätigen kann, funktioniert das nicht.
    Kommt immer auf die berufliche Vorsorge an und man kann leider nicht
    generell immer diese Lösung wälen.
  • Callas64 | 20.11.2010, 10:49

    Sparen auf die richtige Art

    Bezüglich Finanzberatung kann ich mich nur wiederholen:
    1. Beratung nur auf Honorarbasis und Provisionen sich anrechnen
    lassen
    2. Ausbildung des Beraters prüfen
    3. Angebote durch eine Zweit-Meinung absichern lassen
    Zu rrechsteineiner: Bevor ich mein Alterssparen auf ein
    Lebensversicherungsprodukt setze, würde ich mein Einkauspotential
    in der Pensionskasse ausschöpfen. Aber das kann Ihnen ein
    seriöser Berater erklären
  • Jenny84 | 20.11.2010, 10:42

    ...

    Hallo Herr/Frau AHofer
    Falls sie bei einer Bank arbeiten, verstehe ich wieso sie so
    Kämpfen die Versicherungslösung schlecht darzustellen.
    Ich glaube das mit den Kosten und das der Berater viel Geld verdient
    hat man verstanden!
    Versuchen sie aber fair zu bleiben und erschrecken sie nicht Leute
    damit recht bekommen.
    Danke
  • rrechsteiner | 20.11.2010, 10:16

    AHofer

    Ich bedanke mich für ihre Führsorge.
    Es würde mich aber noch mehr freuen, sie würden mein letzter
    Satz akzeptieren! Ich habe verstanden das sie anderer Meinung sind,
    akzeptieren sie aber, dass nicht alle wie sie denken!
    Auch wenn sie mir versuchen Angst zu machen, dass ich mein Job
    verlieren könnte.
  • AHofer | 19.11.2010, 21:02

    rrechsteiner

    Gerne lasse ich Ihnen Ihre Freude an Ihrer Sparversicherung. Ich
    fürchte jedoch, man hat die Rechnung für Sie nicht gemacht.
    Die meisten Kunden wissen nicht, wie hoch die Kosten der
    Sparversicherung tatsächlich sind. Sie erhalten nur eine
    Auflistung der Rückkaufswerte. Bei einer getrennten Lösung
    sind diese jedoch höher und Sie hätten im Alter noch mehr
    Geld gehabt.

    Sparzwang kann man auch mit einem Dauerauftrag bei der Bank erreichen.


    Ich hoffe für Sie, dass Sie nie in die Situation kommen, wo Sie
    Ihr Geld vorzeitig benötigen, z.B. bei Erwerb von Eigentum,
    Selbständigkeit, Jobverlust oder Krankheit. Aber im Grunde spielt
    es keine Rolle. Der grösste Teil der Kosten (Tausende von Franken
    wohlgemerkt) kommen am Anfang zum Abzug, Geld, die Sie gescheiter
    hätten anlegen können und die Sie auch nach 40 Jahren nicht
    wieder sehen.
  • rrechsteiner | 18.11.2010, 23:55

    Hallo AHofer :-)

    Sie haben recht, es gibt leider Berater die nur aufs Geld achten und
    Leuten Lebensversicherung andrehen, obwohl diese Leute gar keine lange
    Bindung eingehen wollten.
    Danach die grosse Überraschung, viel Verlust bei Kündigung!
    Da würde ich mich als Kunde auch verarscht fühlen und gegen
    solche Produkte sein.
    Es ist aber auch falsch davon auszugehen, dass alle die eine
    Lebensversicherung haben verarscht wurden, nur weil der Berater dabei
    viel Geld verdient und dann ermutigt werden es zu künden. Dann
    kommen wir nämlich auch auf solche Zahlen, dass die Hälfte
    sie kündet und Geld verliert. Würden nur die Leute dieses
    Produkt bekommen die es wollen und würden es diejenigen auch
    durchziehen, gäbe es nicht diese Verluste.
    Bei mir ist es nicht der Fall. Ich werde sie nicht in sieben Jahre
    künden und mich fragen wo ist die Hälfte geblieben.. Ich
    brauche ein Zwangssparen weil ich im Alter genügend Geld will und
    2000.- im Jahr ist nicht ein Betrag, der mich ruiniert.. doch auf 40
    Jahren Laufzeit, gibt es doch viel Masse.. wenn ich nicht einmal auf
    das langfristig verzichten kann, dann würde meine Finanzsituation
    sehr traurig aussehen.
    Ich sehe es wie meine zweite Pensionskasse..
    So..
    Es hat Spass gemacht mit ihnen zu diskutieren, fühle mich schon
    ein bisschen wie im Studium.. :-)
    Ich hoffe sie akzeptieren meine Meinung und versuchen mir das nicht
    auszureden, denn ich akzeptiere ihre..
  • AHofer | 18.11.2010, 20:33

    Guten Tag SaldoLeser

    Nichts spricht gegen Versicherungslösungen, aber es geht um
    Angemessenheit. Sie machen eine Hausfrau auch nicht glauben, dass Sie
    einen Ferrari für Ihre Einkäufe braucht, nur weil Sie an
    dessen Verkauf mehr verdienen.

    Lebensversicherungen sind angebracht, wenn eine Familie abgesichert
    werden muss. Alleinstehende brauchen dies nicht. Sie fahren mit einer
    reinen Sparlösung besser.

    Lebensversicherungen können unabhängig vom Alterssparen
    abgeschlossen werden. Diese Kombination ist bedeutend vorteilhafter
    für den Anleger, ist aber nicht so lukrativ für den Berater.
    Gebundene Versicherungen sind teuer und können meist nur mit
    grossen Verlusten gekündigt werden.

    Ein guter Berater rät nicht zum Abschluss einer gebundenen
    Versicherung. Zwangssparen ist ein schlechtes Argument. Immerhin
    müssen über die Hälfte aller gebundenen Versicherungen
    aus finanziellen Gründen gekündigt werden. Manch einer hat
    dadurch ein Vermögen verloren. Soviel zum sparen!
  • rrechsteiner | 18.11.2010, 09:21

    AWD und ihre Praktiken

    Hi sam82
    Ihr Beitrag ist zwar vom 2008, möchte ihnen aber trotzdem im
    Nachhinein ein Tipp geben.
    Firmen die negativ aufgefallen sind, anhand von konkreten Beispiele,
    finden sie auf diesem Link von Saldo, kGeld und kTipp unter dem Name
    „Warnlisten“:

    http://www.saldo.ch/service/Warnlisten/index.php

    Ist alles schön alphabetisch geordnet.
    Sie können somit schnell unter diesen Warnlisten erkennen, welche
    Firmen unseriös sind. Diese Zeitschriften haben sicherlich eine
    unabhängige Meinung und basieren sich nicht auf vereinzelte
    Fälle.
  • SaldoLeser | 18.11.2010, 08:10

    Hallo AHofer

    AWD hat das Rad nicht neu erfunden
    Schauen sie mal im Netz.
    Es gibt über 100 Versicherungen in der Schweiz und jede einzelne
    hat die Lebensversicherung in ihrer Produktpalette. Banken haben auch
    damit angefangen in Kooperation mit Versicherungen. Sogar der Staat
    mit der beruflichen Vorsorge ist voll dabei. Dann gibt es noch
    vereinzelte Versicherungsmakler, Comparis und AWD, die bieten
    zusätzlich einen Vergleich der einzelnen Produkte an.
    Der Verkäufer dieses Produktes bekommt eine Provision, ob es ein
    Versicherungsmakler, Comparis, AWD oder der Versicherungsberater
    selbst.
    Das Ziel ist über eine Versicherungslösung, ein Zwangssparen
    zu generieren, damit man Altersvorsorge betreibt.
    Man kann sich darüber streiten, ob dies notwendig ist wie aber
    auch bei einer Hausrat, Rechtschutz, oder Reiseversicherung, da jeder
    ein anderes Empfinden über Absicherung hat.
    Mann kann aber nicht sagen AWD ist schlecht, nur weil sie es auch
    Vermitteln wie jede andere Versicherung auch. (fragen sie ihr
    Versicherungsberater)
    Ich persönlich habe meine Lebensversicherung mit meinem
    Mobiliar-Berater gemacht und hoffentlich hat er dabei auch Geld
    verdient.
    Das Verkäufer unter druck stehen, ist auch keine Weltneuheit. Da
    die Konkurrenz immer stärker wird.
    Wichtig ist es dabei, eine gute Beratung zu bieten, sonst macht man es
    nicht lange. Das ist aber in jeder Branche so, auch in meiner.
    Ich habe bei meinem jetzigen Arbeitgeber, einen guten Lohn
    eingehandelt. Dafür muss ich aber Minimum 12 Autos verkaufen pro
    Monat. Da komme ich auch ab und zu unter Druck. Dieses Einkommen
    verhilft mir aber viel Geld zu sparen, damit ich mir in zwei Jahren
    mein Wirtschaftsstudium leisten kann.
    Geld ist verführerisch, doch jeder entscheidet selbst, was er
    daraus macht.
  • AHofer | 17.11.2010, 22:21

    So funktioniert AWD

    Hallo. Ich kenne AWD genug, um zu wissen, dass ehrliche Berater bei
    AWD nicht weit kommen. Geld ist nun mal verführerisch. Also geht
    man nicht gern mit leeren Taschen nach Hause, nur weil man
    festgestellt hat, dass der Kunde bereits mit allem versorgt ist.

    Der AWD lockt neue Mitarbeiter mit "Fetten Provisionen". Die
    Ausbildung ist nach wenigen Wochen abgeschlossen und die Berater
    brauchen keinerlei Vorkenntnisse. Sie lernen vor allem, wie man
    verkauft und was am meisten Einheiten abwirft. Druck kommt dann auch
    von oben. Wer nicht genug erwirtschaftet, hat's schwer oder wird sogar
    gekündigt.

    Ich kenne Berater, die mit allen Mitteln die lukrativsten Produkte an
    den Mann bringen und nicht einmal ein Geheimnis daraus machen. Die
    Mandanten wissen oft nicht mal, dass sie mit einem anderen Produkt
    viel besser gefahren wären und bezeichnen sich als zufrieden,
    nachdem ein freundlicher Berater sie 2 Stunden lang bearbeitet hat.
    Und ich weiss auch, dass es Berater gibt, die sich nach Feierabend als
    "zufriedene Kunden" in Foren tummeln und sich dann dreist
    selber empfehlen.

    Noch so ein Humbuk ist die "Empfehlung durch eine Freundin".
    Viele AWD-Berater fragen Mandanten nach weiteren Telefonnummern, die
    sie dann abtelefonieren. Sie riefen auf Empfehlung von so und so an,
    heisst es dann.

    Wieviele von Euch hier sind stolze Besitzer einer gebundenen
    Versicherung? Ein Produkt, das dem Berater vier bis fünfstellige
    Provisionen einbringt und den Mandanten unnötig viel Geld kostet,
    meist ohne dass er es weiss. Wer braucht denn schon eine
    Lebensversicherung, wenn er keine Familie hat? Und wer kann sich schon
    auf 30 Jahre finanziell binden? Ein Berater wird Euch weder darauf
    hinweisen, noch auf die Höhe der Kosten und Gebühren, wenn
    er das Produkt verkaufen will. Und meistens will er das.
  • Jasmina | 16.11.2010, 10:21

    Ja viele

    Danke GBeri für deine Bewunderung!
    :-)
  • GBeri | 16.11.2010, 10:05

    Wow Jasmina, so wies aussieht hast du alle Foren gelesen...

    und erst noch geschaut, wann die Beiträge geschrieben wurden.
    Finde ich auch ziemlich Erstaunlich für jemanden, der so
    beiläufig davon erfahren hat...
  • Jasmina | 16.11.2010, 09:29

    sorry meine AWD

    habe mich verschrieben.. :-)
  • Jasmina | 16.11.2010, 09:26

    Morgen

    Hallo Zusammen, eine Kollegin hat mir von diesem Forum erzählt
    und konnte es am Anfang nicht glauben.
    Habe jetzt die ganze Diskussion durchgelesen und merke, dass auch in
    verschiedenen Foren gewisse User sogar nachtschicht betreiben um diese
    Firma AWD schlecht darzustellen.
    Kenne AWB noch nicht, hatte aber schon länger vor mal mich
    beraten zu lassen. Meine Freundin sagt ich soll unbedingt mal, da sie
    dank einer Planung der Finanzen besser fährt. Sie hat jetzt bei
    der Krankenkasse eine Halbprivat zum gleichen Preis wie vorhin ohne..
  • Nadal | 16.11.2010, 03:02

    Soviele Interessenten plötzlich!

    Luca78: Dieser angegebene Link sagt nichts über
    Kundenzufriedenheit aus. Die Firma meines Vaters macht auch
    Rekordgewinne, nachdem sie zahlreiche Löhne gekürzt und X
    Leute entlassen haben.

    Salve: Überrascht mich nicht. Einige grundlegende Aussagen meines
    Beraters stellten sich als falsch heraus. Ich habe ihn zur Rede
    gestellt. Seither habe ich nichts mehr von ihm gehört.

    Tanja: Würde gerne erfahren, wie man Profit aus schlechten
    Erfahrungen macht. Dann hätt ich was von meinen Erfahrungen mit
    dem AWD. Ist doch eher umgekehrt: Wenn man die Werbetrommel schwingt,
    profitiert man.

    Mir ist auch egal, wieviel Provision der Berater kassiert, solange ich
    diese nicht aus meiner Tasche bezahle. Bei Finanzanlagen tut man das.
    Viele wissen das nicht einmal und fragen sich dann, warum ihre Anlage
    im Keller ist.
  • Tanja-M | 15.11.2010, 13:57

    Luca78

    Dieser Verdacht hatte ich auch schon..

    Es gibt Leute die nur ihre Erfahrungen hier im Forum weitergeben

    wollen (negative und positive) und Leute die wie gerade von Save

    (vielleicht aus eigener Interesse) AWD einfach nur schlecht machen

    wollen!

    Kann mir gut vorstellen, dass diverse Leute profit aus negativen

    Erfahrungen machen..
  • Salve | 15.11.2010, 13:31

    ANTWORT AN LUCA78

    Klar gibt es Leute die negativ Werbung machen. Die AWD ist einfach ein
    unseriöser Laden. Hier werden Leute eingestellt die von Finanzen
    keine Ahnung haben. Dies ist Tatsache.

    Die Ausbildungen bei der AWD kommentiere ich mit NAJA.

    Es gibt sicherlich seriöse Mitarbeiter bei der AWD. Aber
    Finanzexperte wird man nicht in 3 Tagen sondern in Jahren.

    Es grüsst Sie Salve
  • Luca78 | 15.11.2010, 13:19

    Vorsicht

    Es gibt Leute die zielgerichtet negative Werbung machen über
    AWD..
    Achtet auf die Namen in diversen Foren.. sind immer die gleichen
    Leute, die Bewusst andere Leute versuchen zu beeinflussen!
    Obwohl es Leute gibt die gute Erfahrungen gemacht haben, werden sie
    ermutigt alles zu hinterfragen!
  • thzalmann | 15.11.2010, 12:25

    Meinung

    Bin gerade auf diesem Forum gestossen und es war sehr interesant alles
    durchzulesen!
    Bin gleicher Meinung wie Tanja M.. vergleichen vergleichen
    vergleichen... :-) denen die es spass macht, selber machen und den
    anderen empfehle ich sich unabhängig beraten zu lassen..
  • Luca78 | 15.11.2010, 11:53

    GBeri

    Andere haben das richtig verstanden..
  • GBeri | 15.11.2010, 11:33

    Hier:

    Zitat:".....zweitens ich sehe auch nicht
    was der Berater verdient.. "

    Also kann man daraus schliessen, dass es Sie stört, nicht zu
    sehen, was der Berater verdient...?
  • Tanja-M | 15.11.2010, 11:31

    Offerten Offerten Offerten

    Ich mache immer alles selber!
    Comparis oder direkt zu Versicherung und Banken.
    Auf dem Tisch liegen bei bir immer 15 bis 20 Offerten bevor ich mich
    entscheide was zu machen.
    Muss aber zu dem Beitrag von Luca78 sagen, dass ich ihm rechte gebe.
    Habe noch nie dargestellt bekommen wieviel an den Abschlüssen
    verdient wird. Kommt aber auch nicht darauf an.
    Ich importiere Früchte aus dem Ausland und wäre schlimm,
    wenn ich immer sagen müsste was ich an den Zwischehändler
    verdiene.. :-)
    Würde es mir nicht so viel spass machen, eine Woche damit zu
    verbringen Offerten zu verlangen, dann würde ich es auch jemandem
    abgeben, der auch die Möglichkeit hat mir verschiedene Offerten
    zu machen.
    Verschiedene Bekannt von mir machen es mit AWD und von dene höre
    ich nie schlechtes.
  • Luca78 | 15.11.2010, 11:11

    GBeri

    Wenn sie schon mein Zitat benutzen, dann interpretieren sie es auch
    bitte richtig..
    Wo sehen sie, in meinem Beitrag, dass es mich stört?
  • GBeri | 15.11.2010, 11:00

    Eine wirklich "fundierte" Antwort....

    Zitat Luca78:
    "Ich persönlich habe immer verschiede Offerten bekommen und
    in diesen Offerten war immer eine dabei, die ich ihm als Auftrag
    gegeben habe... Ist doch mir egal wieviel er daran verdient.. verdient
    sowieso immer jemand an einem Abschluss.. und wieso sollte ich es ihm
    nicht gönnen.. wichtig ist ich spare Geld..
    Wenn ich direkt bei einer Krankenkasse, Bank oder Versicherung gehe,
    habe ich erstens gar kein Vergleich und zweitens ich sehe auch nicht
    was der Berater verdient..

    Interessant... zuerst interessiert es ihn nicht, was ein Berater
    verdient, dann stört ihn bei Versicherungen und Banken, dass er
    nicht sieht was die Berater verdienen...
  • Luca78 | 15.11.2010, 10:44

    Vergleiche

    Ich persönlich habe immer verschiede Offerten bekommen und in
    diesen Offerten war immer eine dabei, die ich ihm als Auftrag gegeben
    habe...
    Ist doch mir egal wieviel er daran verdient.. verdient sowieso immer
    jemand an einem Abschluss.. und wieso sollte ich es ihm nicht
    gönnen.. wichtig ist ich spare Geld..
    Wenn ich direkt bei einer Krankenkasse, Bank oder Versicherung gehe,
    habe ich erstens gar kein Vergleich und zweitens ich sehe auch nicht
    was der Berater verdient..
  • Callas64 | 14.11.2010, 23:56

    Provisionen, Retrozessionen, Kick-Backs usw.

    Ich bin seit 1987 in diesem Bereich tätig und habe verschiedene
    Vermittler-, Vertriebs-, Zusammenarbeits-, Makler- oder wie sie auch
    immer heissen Verträge mit rund 10 Gesellschaften abgeschlossen.
    In diesen Verträgen werden die Provisionen klar geregelt. Es sind
    immer Prozentsätze in Abhängigkeit von irgend einer
    Grösse (Produktionssumme, Risikoprämie, Vermögen etc.)
    oder feste Beträge. Wenn ein "Berater" diese nicht
    offen legt, dann würde ich ihn nicht einmal empfangen.
    Gemäss geltendem EU-Recht (Verordnung über
    Informationspflichten bei Versicherungsverträgen VVG-InfoV) sind
    die Provisionen der Vermittler offenzulegen. Auf lange Sicht
    dürfte es in der EU zu einer Verschiebung von provisions- und
    courtageabhängigen Vermittlern hin zu unabhängigen Beratern
    auf Honorarbasis kommen. Es ist höchste Zeit, dass wir diese
    Bestimmungen auch einführen (es ist nicht alles schlecht, was aus
    der EU kommt). Übrigens, der AWD wurde am 25.2.2010 vom
    Landgericht München verurteilt, weil er die Provisionen
    verschwiegen hat.
  • Luca78 | 13.11.2010, 23:39

    Positive Meinung

    Hallo Zusammen
    ich finde AWD auch gut und finde es sehr schade, dass gewisse Leute
    nur negative Kritik akzeptieren auf diesem Forum!
    Ich denke das es normal ist, das sich Leute mit negativen Erfahungen
    hier sammeln..
    Oder glaubt ihr tatsächlich, dass sich zufriedene Kunden in
    diesen Foren rumschreiben? per zufall bin ich auf dieser Seite
    gestossen, weil ich auf der Homepage wollte..
    Die neusten Zahlen bestätigen, dass mehr zufriedene Kunden gibt,
    als die die schlechte Erfahrungen machen:

    http://www.versicherungsjournal.at/unternehmen-und-personen/awd-meldet
    -steigende-ergebnisse-7796.php
  • Jenny84 | 13.11.2010, 23:17

    Amen Nadal

    :-)
  • Nadal | 13.11.2010, 23:12

    Es gibt nichts mehr zu sagen

    Jenny, der Meinung bin ich auch. Ich habe meine Erfahrung und mein
    Wissen geteilt, damit andere davon profitieren können. Keiner ist
    dazu gezwungen. Trotzdem muss ich mir nun sagen lassen, dass ich hier
    nur den AWD schlecht machen will, von jemandem, der mich weder kennt
    noch eine Ahnung hat, was ich tue. Aber nebst Jane's eigener Erfahrung
    und der eines Mitstreiters ist jegliche andere positive Meldung in
    diesem Forum AWD-Eigenwerbung. Also nichts von wegen, die meisten
    seien zufrieden. Dass es wohl ehrliche AWD-Berater gibt, erwähte
    ich bereits. Ich warne vor denen, die es nicht sind, und davon gibt es
    genug, um den AWD immer wieder in öffentliche Kritik und vor
    Gericht zu bringen. Ist eine Tatsache, auch wenn das Jane nicht
    gutheisst. Zu ihr werde ich auch nichts mehr sagen. Der Gescheitere
    gibt ja bekanntlich nach. Viel Glück beim AWD. Wenn er mit einer
    fondsgebundenen Versicherung kommt, weis ihm die Tür.
  • Jenny84 | 13.11.2010, 18:25

    Jane gegen Nadal :-)

    sucht euch ein Zimmer und klärt es mit viel liebe.. :-)
    spass bei Seite..
    jeder soll doch seine Erfahrungen machen..
    hört sich aber schon ein bisschen nach Kampf gegen AWD an
    Nadal..
    dieses Forum ist da, damit die Leute sich ausdrücken und seine
    Erfahrungen berichten können..
    Anhand von diesen Erfahrungen können die Leute frei entscheiden
    was sie wollen.. ich glaube es dir, das du schlechte Erfahrungen
    gemacht hast, akzeptier aber, dass andere auch gute machen..

    so.. ich logge mich jetzt aus.. sonst schreibe ich auch noch zwei
    jahre in diesem Forum.. :-)

    allen viel Erfolg im Leben
  • Jane08 | 13.11.2010, 11:55

    Nadal

    Ich denke das geht Dich nichts an. Du suchst ja eh nur wieder nach

    einem negativen Punkt. Lass es einfach. Die meisten Leute die

    geschrieben haben, sind zufrieden. Gib auf, ein Unternehmen schlecht

    zu machen, was ja es anscheinend gar nicht.
  • Nadal | 13.11.2010, 00:32

    Lass mal hören...

    Jane, würde mich noch wunder nehmen, was Du durch Deine Beraterin
    abgeschlossen hast.

    Unica74, wenn Du alle Beiträge gelesen hast, weisst Du, dass es
    hier nicht nur um einen Einzelfall geht. Mein Berater war auch einer,
    der mir jederzeit zur Verfügung stand. Deswegen hat er aber
    trotzdem eigennützig beraten. Die Leute sind immer
    stinkfreundlich, wenn sie was von Dir wollen.

    Calla64: Über die Höhe der Provisionen kriegst Du keine
    Auskunft. Hab's probiert. Und die Aussage, die Provision komme vom
    Versicherer stimmt auch nicht wirklich. Bei Finanzanlagen zieht der
    Versicherer das von Deinem Vermögen ab und schiebt's dem Berater
    zu. So geht's oft, sie sagen Dir was, aber nur die Hälfte, dann
    sieht's gleich anders aus.

    Jenny84, nimmt mich auch wunder, was Dein Berater Dir
    vorschlägt.

  • Jenny84 | 12.11.2010, 21:06

    Callas64

    Endlich mal eine interessante Info ohne Werbung da und dort..
    Habe mir mal heute Abend Zeit genommen und bin mit einem AWD Berater
    zusammen gesessen.
    Der 1. Termin hat mich sehr positiv überrascht, da ich laut
    diesem Forum ein Monster erwartet habe.. :-)
    Zurück zu Ihnen Callas64:
    Habe ihn nach seinem Werdegang gefragt und er antwortete mir, er sei
    nach seiner Lehre als Automechaniker zur AWD, um sich weiter zu bilden
    und eine neue Branche kennen zu lernen.
    Jetzt ist er seit 6 Jahren dort und hat die Ausbildung zum dipl.
    Finanzberater IAF gemacht.
    Er hat mir am Schluss des Gespräches eine
    Informationsbroschüre abgegeben wo all die Gesellschaften stehen,
    mit denen AWD zusammen arbeitet..
    (Ich glaube das meinten Sie unter Punkt 1 und 2).
    Über Punkt 3 kann ich nur sagen, er wurde mir über einer
    guten Freundin von mir empfohlen, die seit 4 Jahren von ihm gut
    betreut wird.
    Nächste Woche haben wir den nächsten Termin und da wird er
    mir div. Vorschläge machen über Sachen die wir zusammen
    definiert haben.
    Bis jetzt kann ich keine Kritik ausüben, da auch diejenige, die
    mir ihn empfohlen hat seid 4 Jahren zufrieden ist.
    Danke nochmals für Ihre unabhängige Meinung..

    Jenny Morales
  • Callas64 | 12.11.2010, 08:42

    Wer den Markt nicht kennt...!

    Wie ich schon früher festgehalten habe, besteht auch unter den
    Finanz-Beratungsunternehmen ein reger Verdrängungswettbewerb. Ob
    und wie weit ich mit meinem Berater zufrieden bin, kann ich in der
    Regel ja erst seriös feststellen, wenn ich unter verschiedenen
    Dienstleistern vergleichen kann. Also sollte ich verschiedene
    Kriterien anwenden: 1. Welche Ausbildung besitzt mein Berater? Dazu
    gibt es eindeutige Aussagen:
    • Versicherungsfachmann mit eidg. Fachausweis (CH)
    • Eidg. dipl. Versicherungsfachexperte (CH)
    • Finanzplaner mit eidg. Fachausweis (CH)
    • Eidg. dipl. Finanzplanungsexperte (CH)
    • Dipl. Finanzberater IAF (Regl. 2006 Modul Versicherung) (CH)
    • Diplom der Höheren Fachschule Versicherung HFV (CH)
    • Chartered Insurance Broker CIB (CH)
    oder auch "Versicherungsvermittler VBV" (www.vbv.ch)
    2. Werde ich korrekt informiert? (Informationspflichten gemäss
    Art. 45 VAG) Zudem würde ich von ihm noch die ihm zustehenden
    Provisionen pro Produkt/Anbieter verlangen. 3. Was geniesst die
    Gesellschaft resp. der Berater für einen Ruf? Dazu würde ich
    entsprechende Referenzen verlangen. Ich bin selbst
    Finanzplanungsexperte und weiss wovon ich spreche. Wenn ein
    AWD-Berater die genannten Kriterien erfüllen würde, dann
    würde ich ihn auch über meine Türschwelle lassen und
    sein Angebot prüfen.
  • unica74 | 12.11.2010, 04:11

    Zufriedener Kunde

    Hallo, auch ich bin eine zufriedene Kundin von AWD Mein Berater steht
    mir jederzeit zur Verfügung, egal bei welchen
    Versicherungsfragen. Ich finde es nicht okay, dass man die ganze AWD
    bemängelt und in Frage stellt, nur wenn ein Berater schlecht ist,
    das kommt allen Orten vor.
  • Jane08 | 11.11.2010, 21:37

    ?

    Man könnte ja fast meinen, du arbeitest dort und musst nun alles
    andere schlecht machen. Und nein, meine Beraterin ist keine Freundin
    von mir. Ist aber nun seit 4 Jahren meine Beraterin und bin sehr
    zufrieden. Glaube nicht, dass ich verarscht werde.
  • Nadal | 11.11.2010, 19:57

    Und noch was

    Falls Ihr wirklich eine unabhängige Finanzberatung sucht, geht
    zum Vermögenszentrum in Zürich. Die leben von der Beratung
    und nicht von den Provisionen. Und nein, ich bekomme nichts, wenn ich
    die empfehle.
  • Nadal | 11.11.2010, 19:50

    Voreilige Schlüsse

    Jane08, schliesst Du auf eine seriöse Firma, weil Deine Beraterin
    gut ist? Vielleicht ist sie ja sogar eine Freundin von Dir. Dann hast
    Du ja Glück gehabt. Ich wusste auch erst, dass man mich verarscht
    hat, als mich jemand darauf hinwies. Meine Erfahrung mit dem AWD hat
    aber nur einen Stein ins Rollen gebracht. Ich weiss mittlerweile
    genug, um mir ein Urteil bilden zu können und hier zu schreiben,
    dass man besser die Finger von der Firma lässt. Um Versicherungen
    geht es gar nicht, die ruinieren Dich nicht. Und wo der Sitz dieser
    Vereine ist, spielt keine Rolle. Die Firma ist dieselbe. Die Schweiz
    hat sogar weniger strenge Gesetze für Finanzberater als
    Deutschland, sie haben hier also noch leichteres Spiel. Ich habe auf
    zuverlässige Quellen verwiesen. Erkundigt Euch oder lasst es
    sein. Ihr könnt gern zum AWD gehen, vielleicht kriegt Ihr ja
    einen Berater, der gerne Euch zuliebe auf ein paar Hunderter oder
    Tausender verzichtet. Sagt dann aber nicht, es habe Euch niemand
    gewarnt. Viel Glück.
  • Jenny84 | 11.11.2010, 09:31

    Danke Nadal

    Mit meiner Ausbildung werde ich sicher die Möglichkeit haben zu
    vergleichen und Entscheidungen treffen zu können.
    Ich möchte mich auf negative und positive Stimmen
    kümmern(den es gibt beides) und der AWD die Möglichkeit
    geben, mir zu zeigen was sie bieten!
    So wie die Jane08 schreibt, kann ich verstehen wieso du so empfindlich
    bist.. ich werde persönlich nie wieder einen BMW fahren oder
    kaufen, durch die schlechte Erfahrung die ich persönlich gemacht
    habe.. werde jetzt aber nicht anfangen Bücher zu schreiben oder
    jede menge Leute damit verängstigen in Forum.. das war meine
    Erfahrung mit BMW.. bedanke mich aber bei dir für deine Info's..

    Danach werde ich wie gesagt eine eigene Meinung haben
  • Jane08 | 10.11.2010, 18:03

    Nadal

    Was ist eigentlich dein Problem? Hast Du mal schlechte Erfahrungen
    gemacht? Wenn Du von einem Berater schlecht beraten worden bist,
    heisst das ja nicht, dass alle Berater von AWD scheisse sind. Ich bin
    mit meiner Beraterin sehr zufrieden, sie hat mich auch über alle
    negativen Punkte und Nachteile aufgeklärt!
    Zudem, dürftest Du nie mehr irgendwo eine Versicherung oder
    Krankenkasse abschliessen, weil jeder Versicherungsberater auch
    Provision bekommt!
    Diese Vereine sind eh von Deutschland, also lass dies doch! Wir leben
    in der Schweiz!
  • Nadal | 10.11.2010, 17:51

    Vorsicht

    Selber Meinung bilden ist gut. Aber AWD Berater wissen schon, was sie
    tun und lassen müssen, wenn sie ein für sie lukratives
    Produkt verkaufen wollen. Daher stehen sie ja überall in der
    Kritik: beim K-tipp, Beobachter, Konsumentenschutz, frag nach. Von
    Einzelfällen kann man da nicht mehr sprechen. Mittlerweile gibt
    es sogar Vereine, die AWD Opfern helfen. Provisionen verleiten Berater
    zu falschen Empfehlungen. Lass daher die Finger von Beratern, die von
    Provisionen leben. Oder konsultiere eine unabhängige Stelle, um
    die Empfehlungen eines Beraters zu überprüfen, bevor Du
    unterschreibst. Sonst wundere Dich nicht, wenn Du reinfällst.
  • Jenny84 | 10.11.2010, 14:57

    Messen von Geschlechtseile

    Bin auch schon kontaktiert worden für eine Beratung und dachte
    mir, hier würde ich mehr Infos finden.

    Leider muss ich sagen, dass was ich hier lese, ist nur ein messen von
    Geschlechtsteile zwischen AWD'ler und ex-AWD'ler.
    Habe auch nicht erwartet, dass viel Positives steht, unter einer
    negative Schlagzeile.

    Fazit: ich werde mir selber eine Meinung bilden.
    Für das gibt es Offerten und Vorschläge die man vergleichen
    kann und nach Daten und Fakten entscheiden, ob es eine gute Sache ist
    oder nicht.
  • Nadal | 26.09.2010, 20:26

    Öffentlichkeit

    Richtig, die Wahrheit über solche Finanzfirmen soll an die
    Öffentlichkeit, damit deren Machenschaften endlich ein Riegel
    vorgeschoben wird. Deshalb gibt es ja dieses Forum, um Fakten und
    Meinungen zu veröffentlichen. Also raus damit ;).
  • ichwardabei | 25.09.2010, 10:23

    Werbung ...

    Ja, da hast Du sicher recht.
    Nur, wer diese grausame Geschichte kennt und weiss, dass diese
    ansonsten im Dunkeln gehalten wird, der muss und kann doch dafür
    nur werben! Ich bin jedenfalls sicher: jeder Leser wird dafür
    noch so gerne Werbung machen.
  • Nadal | 24.09.2010, 19:39

    ...

    Klingt ein bisschen nach Werbung ;).
  • ichwardabei | 24.09.2010, 10:19

    das Insiderbuch

    Danke für die Nachfrage! Die Geschichte kann man aber nur im Buch
    GELD FRESSEN SEELE AUF lesen. Aus Angst um sein und seiner Familie
    Leben, hat der Autor die Geschichte in einen Roman verhuellt und unter
    dem Pseudonym Maximilian von Ah geschrieben.
    Das Buch wird in den naechsten Tagen an der Frankfurter Buchmesse
    präsentiert und ist in der edition-fischer erschienen.
  • Nadal | 23.09.2010, 07:24

    Literatur

    Deine Geschichte würde ich gern hören. Wie kann man Dich
    erreichen?

    Und wenn wir gerade von Büchern reden:
    http://www.verein-der-ehemaligen-awd-mitarbeiter-ev.de/literatur-empfe
    hlungen.html. Dass es sogar Bücher darüber gibt, u.a.
    über den AWD, und nicht nur eins, das will was heissen.

  • ichwardabei | 22.09.2010, 15:11

    das Insiderbuch

    Hallo zusammen
    Wer nicht selbst in einem Allfinanzvertrieb gearbeitet hat, kann sich
    wahrscheinlich nur schwer vorstellen, wie das wirklich ist - oder?
    Wer aber wirklich daran interessiert ist, der kann von einem
    Führungs-Insider erfahren wie es ist! Das Buch dieses Direktors
    klärt auf:
    http://www.edition-fischer.de/buchtipp/bt_978-3-89950-567-2.html

    Was ihm und seiner Familie dort passiert ist, kann tausend anderen
    auch passieren ... Lesen lohnt sich!
  • Nadal | 19.08.2010, 22:16

    Artikel genau zum Thema

    Worum geht es denn hier gerade, Jane? Doch darum, dass der AWD
    provisionsorientiert verkauft, egal was der Kunde davon hat. Genau das
    wird in dem Artikel beschrieben. Es ist doch total egal, was alle
    anderen auch tun. Die Aufgabe des Beraters ist es, dem Kunden die
    vorteilhafteste Möglichkeit zu präsentieren, und nicht,
    diesem irgendwelche unvorteilhaften Produkte aufzuschwatzen. Der AWD
    nennt sich werbewirksam "IHR UNABHÄNGIGER
    FINANZOPTIMIERER". Dem Kunden teure und/oder unflexible
    Verträge anzudrehen hat doch nichts mit "optimieren" zu
    tun. Mein Optimierer hat mich die Hälfte meiner Altersvorsorge
    gekostet. Er hat das noch nicht mal bedauert.

    Calla64, gut zu wissen, dass dipl. Finanzberater IAF so ein mikriger
    Titel ist. Genau so einer hat sich mir vorgestellt. Das Problem ist
    nur, das man als Laie nicht weiss, ob so ein Titel nun gut oder
    schlecht ist. "Diplomiert" klang für mich jedenfalls
    ausgebildet... war wohl eher eingebildet. Tatsache ist jedoch auch,
    dass selbst ein toller Titel einen nicht vor Fehlberatungen
    schützt, wenn man es mit einem unehrlichen Provisionsjäger
    zu tun hat. Und genau das ist ja beim AWD bekanntlich ein
    Hauptproblem.
  • Jane08 | 19.08.2010, 19:19

    Letzter Artikel

    Aber im letzten Artikel ging es ja darum, dass ein AWD-Berater einem
    Kunden einen 5 Jahresvertrag gemacht hat. Das machen ja alle anderen
    Versicherungsberater auch. Sogar 10 Jahres Verträge. 3 oder 5
    Jahresverträge sind ja standard.
  • Callas64 | 18.08.2010, 22:46

    Größe ist nicht entscheidend!

    Die Größe einer Unternehmung ist doch kein Beweis für
    Seriosität und solides Geschäftsgebahren! Die Swiss Life hat
    in der Vergangenheit schon verschiedentlich Fehleinkäufe
    getätigt. So wurde die Banco del Gottardo für CHF 2.1 Mia.
    gekauft und musste aus Solvabilitätsgründen wieder für
    CHF 1.3 Mia. verkauft werden. Im Weiteren hat sie für CHF 750
    Mio. ein IT-Projekt namens "Armata" in den Sand gesetzt. AWD
    hat bis heute der SL nur Verlust gebracht. Jeder der sich von einem
    AWD-MA beraten lässt, sollte sich nach der Ausbildung erkundigen!
    Ohne ein eidg. Diplom als Finanzplanungsexperte würde ich keinen
    an meine Finanzen lassen. Oder wer lässt sich von einem Zahnarzt
    ohne die notwendige Ausbildung die Zähne ziehen?
  • Nadal | 18.08.2010, 21:34

    sehr aktuelle Artikel

    Der letzt Artikel im K-tipp ist nicht einmal 3 Monate alt, liebe
    Jane08. Und Swiss Life ist doch die Versicherungsgesellschaft, die
    immer wieder mit auf der Liste steht, wenn die Rentabilität von
    Vorsorgelösungen kritisiert wird!
  • Watchdog | 18.08.2010, 11:29

    Unseriöse Unternehmen kaufen

    @Jane08: Die Swisscom hat ja auch die italienische Fastweb gekauft, an
    dessen Seriosität (Mafia Verwicklungen) sich zweifeln lässt.
  • Jane08 | 18.08.2010, 11:24

    alte artikel

    Der letzte Artikel im Beobachter über AWD ist 8 jährig!!! Ob
    das ausschlaggebend ist... Naja.
    Nun aber eine andere Überlegung. AWD wurde ja von Swiss Life
    aufgekauft. Würde eine so grosse Gesellschaft ein Unternehmen
    kaufen das angeblich so unseriös ist? Wohl eher kaum....
  • Nadal | 18.08.2010, 00:50

    AWD seriös?

    Wer nicht weiss, ob er dem AWD vertrauen soll oder nicht, soll doch
    mal beim k-tipp oder dem Beobachter nachfragen oder auf deren
    Webseiten suchen. Da kommt Ihr immer zum selben Ergebnis: der AWD
    verkauft, was am meisten Provision abwirft, nicht was am besten
    für den Kunden ist. Wenn man es mehrmals in den k-tipp/Beobachter
    schafft, hat das mit vereinzelten Schwarzen Schafen nun wirklich
    nichts mehr zu tun.
  • Nadal | 18.08.2010, 00:28

    Schwarze Schafe zum 2.

    AWD-Berater: Machen wir hier etwas Eigenwerbung? Scheinbar begreifen
    diejenigen, die von bösen schwarzen Schäfchen sprechen,
    etwas nicht. Schwarze Schafe gehören von einem seriösen
    Unternehmen vor die Tür gesetzt oder zumindest gemassregelt. Man
    lässt sie nicht einfach walten. Es kann nicht sein, dass wenn ich
    als Kundin den Berater der Falschberatung beschuldige und dies sogar
    schriftlich habe, die Geschäftsleitung nicht zu meinen Fakten
    Stellung nimmt, mit den lächerlichsten Ausreden die Aussagen und
    das Vorgehen des Beraters rechtfertigt und am Ende noch sagt, ich sei
    an allem selber schuld, weil ich den vorgelegten Vertrag
    unterschrieben habe. Das ist, wie wenn Deine MCD-Verkäuferin sich
    nach dem Klo nicht die Hände wäscht, gelegentlich mal auf
    Deinen Burger spuckt und ihr Chef dann sagt, Du wärst selber
    Schuld, wenn Du Dünnpfiff bekommst, weil Du den Burger ja gekauft
    hast. Genau, wie Du erwarten kannst, dass Dein Burger einwandfrei ist,
    darf ich erwarten, dass mir der AWD ein geeignetes Produkt verkauft.
  • AWD-Berater | 12.05.2010, 21:38

    Unvorstellbar was hier einige Leute schreiben...

    Ich war vor kurzem beim MCD...essen, die Verkäuferin war sehr
    schlecht gelaunt, wenn nicht sogar gelangweilt, der Burger war kalt
    und einfach alles hat nicht gepasst. Ist jetzt jede MCD-Filiale
    sch...? Wenn es nach einigen Usern in diesm Forum gehen würde,
    JA.
    Wer es genau wissen möchte wie AWD funktioniert und welche
    Vorteile durch eine unabhängige Finanzberatung möglich sind
    sollte sich doch einmal -ganz unverbindlich- von einem AWD
    Finanzberater die Finanzunterlagen durchschauen lassen. Ich bin davon
    überzeugt, dass 80% aller User in diesem Forum
    Verbesserungspotenzial haben.
  • Callas64 | 18.03.2010, 00:50

    Wer nicht hören will muss fühlen!

    Ich habe bereits im August 2008 darauf aufmerksam gemacht, dass die
    sogenannten AWD-Finanzberater weder rechtlich noch faktisch
    unabhängig sind. Dies wurde am 1. Juli 2009 durch das Landgericht
    Hannover bestätigt. Das Gericht begründet sein Urteil damit,
    dass AWDs Unabhängigkeit nicht gewährt ist, weil der
    Finanzvertrieb hierarchisch organisiert sei - wie es symptomatisch ist
    für Strukturvertriebe, in denen Anweisungen von der
    Führungsspitze gegeben werden und alle Ebenen innerhalb der
    Hierarchie ihren Teil vom Kuchen abbekommen. Außerdem könne
    Swiss Life auf die Entscheidungen und Richtlinien von AWD Einfluss
    nehmen, sodass auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit nicht mehr
    zwangsläufig gegeben ist. Meine Beurteilung wurde demnach von
    höchster Instanz bestätigt. Im Weiteren warne ich weiterhin
    vor der Qualität der Berater. Die meisten AWD-Berater
    verfügen lediglich, wenn überhaupt, nur über den dipl.
    Finanzberater IAF. Dies ist kein eidg. anerkanntes Diplom, sondern
    lediglich die Vorstufe zum Finanzplaner mit eidg. Fachausweis. Wer
    sich also von einem provisionsgesteuerten, abhängigen und
    schlecht ausgebildeten Berater beeinflussen lässt, ist selber
    schuld.
  • Nadal | 17.03.2010, 23:06

    Schwarze Schafe?

    Ich bin sicher, es gibt ehrliche Berater beim AWD, die nicht nur ihre
    eigene Provision im Kopf haben. Leider hatte ich mit der anderen Sorte
    zu tun mit dem Resultat, dass die Hälfte meiner Altersvorsorge
    nun den Bach runter ist. Ich ging von einem dieser schwarzen Schafe
    aus und habe die Geschäftsleitung um Aufklärung und
    Wiedergutmachung gebeten. Ich konnte sogar nachweisen, dass mir der
    Berater falsche Angaben gemacht hatte. Spielte alles keine Rolle. Ich
    hätte den Vertrag unterschrieben und damit liege die
    Verantwortung bei mir. Mein Beweismaterial wurde nicht einmal
    kommentiert. Somit bleibt es nicht mehr bei einem "schwarzen
    Schaft", wenn die Mutterschafe diese in Schutz nehmen. Lasst die
    Finger von Vermittlern, die von Provisionen leben. Schwarze Schafe
    erkennt Ihr nicht. Geht lieber zu einem Anbieter wie dem
    Vermögenszentrum.ch. Lasst Euch nicht verleiten mit Aussagen wie
    "unsere Beratung ist kostenlos". Ist sie nicht. Die
    Provisionen an die Berater werden direkt aus Euren Einzahlungen
    genommen und schmälern Euer Guthaben um mehrere Hundert oder
    Tausend Franken, ohne dass Ihr etwas davon wisst.
  • AlfaGtv | 25.08.2009, 00:32

    DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER AWD

    Hallo Zusammen
    Ein Paar Facts zu den Aussagen der Benützer und Kritikern dieses
    Forums:

    IST DER AWD UNABHÄNGIG?
    Ja es stimmt, der AWD gehört der SwissLlife. Aber ist sie
    deswegen gleich abhängig? Carsten Maschmeyer, der das
    Unternehmen vor 21Jahren gegründet hat, gehört seit dem
    Verkauf von AWD zum Verwaltungsrat der SwissLife an und garantiert,
    dass er aufpassen wird, dass die SwissLife nicht die
    Unabhängigkeit der AWD in Frage stellen kann. Schliesslich hat er
    da auch ein Wörtchen mitzureden. Würde die AWD ihre
    Unabhängigkeit verlieren, wäre der AWD Berater kaum besser
    als ein Versicherungsberater der die Produkte seiner Gesellschaft
    vermitteln muss. Dass der AWD viele Generali Vorsorgen vermittelt
    stimmt, aber auch nur weil die Generali mit ihren Garantieprodukten
    genau das bieten was die Konsumenten da draussen wollen. Garantie-
    auch in Wirtschaftskrisen.

    WIE GEHT DAS GENAU MIT DEM ''SCHNEEBALLSYTEM''?
    Die Zielgruppe der AWD sind Hauptsächlich (nicht ausschliesslich)
    ganz gewöhnliche Leute mit ganz gewöhnlichem bis gehobenem
    Einkommen. Die ''Billanz'' hat den Marktwert eier AWD Beratung auf
    CHF2000.- für die leichteren Fälle, bis CHF8000.- für
    die etwas komplexeren Fälle geschätzt. Dennoch ist die
    Beratung kostenlos und unverbindlich. Daher bittet der AWD Berater
    jeden Kunden darum, ihn weiter zu empfehlen, INSOFERN DER KUNDE VON
    SEINER PERSÖNLICHEN KOMPETENZ ÜBERZEUGT IST. Wer empfiehlt
    einem guten Kollegen einen guten Berater oder ein gutes Restaurant
    schon nicht gerne weiter? Ist doch das normalste der Welt. Und die
    Provisionen? In der heutigen Zeit hat doch jeder Provision; Der
    Natelverkäufer im Mobilezone, die nette Personalberaterin, der
    Bänker, der Kellner mit der Umsatzbeteiligung (und Trinkgeld),
    die Verkäuferin in der hübschen Boutique, sowie alle die
    lieben Leute die mindestens 1mal pro Quartal bei Ihnen zuhause
    klingeln und Sie nett fragen:''Grüäzi, sind Sie scho Kund bi
    dä Cablecom?''

    SCHLECHTE ERFAHRUNGEN MIT DEM AWD?
    Mit wem genau macht man schlechte Erfahrungen, mit dem AWD der die
    Infrastruktur den Beratern in ihrem Namen zur Verfügung stellen
    oder doch eher mit dem einzelnen Berater? Der AWD hat rund 6000
    Berater angestellt, bei so einer grossen Menge ist es doch normal dass
    sch auch darunter mehr als nur ein Schwarzes Schaf befinden kann. Zu
    den ganzen Links kann ich nur vermerken, dass es mehr als genug
    POSITIVE ARTIKEL im Netz sowie in den Medien vorhanden sind. Wo erfolg
    ist, ist auch Neid. So wie sich der AWD in den letzten 20Jahren
    entwickelt hat ist es ganz normal dass es viele Neider gibt. Viele
    haben schon schlechtes über die UBS gehört und haben ihr
    Konto dennoch dort, viele Leute ärgern sich über Cablecom
    weil das Internet andauernd spinnt, dennoch haben sie ihren
    Telefonanschluss ebenfalls im nachhinein aus bequemlichkeit bei der
    Cablecom gemacht, da ja sowiso der nette Cablecomvertreter einmal pro
    Quartal vorbei kommt. CocaCola ist ungesund und schädigt Ihre
    Zähne, dennoch eines der Meistkonsumierten Getränken
    Weltweit.

    IST DAS GANZE AUCH SERIÖS?
    Machen Sie Ihre eigene Erfahrung und bilden Sie sich Ihre eigene
    Meinung die Sie dann ebenfalls ins Internet stellen können.
  • wilhelm_fr | 08.09.2008, 14:31

    Erfahrung als AWD-Berater

    Ich kann von der anderen Seite etwas beitragen, da ich lange Jahre bis
    kurz vor meinem Ruhestand als AWD-Berater tätig war.

    Es hat sich in den letzten 10 Jahren einiges getan: die Qualität
    der selbstständigen Berater wurde deutlich gesteigert, ich selbst
    habe an der Qualifizierungsoffensive mitgearbeitet, mittlerweile
    dürfen auch keine Nebenberufler mehr als AWD-Berater tätig
    sein. Derzeit ist die Qualifizierung und der Wisensstand jederzeit mit
    einem Bankberater vergleichbar.

    Unabhängigkeit - zu meiner Zeit und bis vor der Übernahme
    durch Swiss Life kann ich das voll und ganz unterscheiben. Durch eine
    vergleichbare Provisionierung von Produkten gleicher Kategorie kann
    man wirklich Mehrwert für die Kunden schaffen.

    Schneeballsystem - es gibt Empfhelungen , aber Kunden werben Kunden
    gibt es auch bei Stromanbietern. Der Anteil von GEschäft
    über Empfehlungen ist aber viel zu gering, den AWD als
    "Schneeballsystem" zu bezeichnen. Das ist einfach sachlich
    falsch. Ich würde sogar den AWD nicht als typischen
    Strukturvertrieb sehen.

    Ich selbst habe hunderte von zufriedenen Kunden, mit denen ich heute
    noch Kontakt habe. Natürlich gab es auch mal Unklarheiten, aber
    die konnte man immer ausräumen. Letztendlich wurde ja niemand
    gezwungen, mit mir zu "arbeiten"...
  • etzischgnueg | 02.09.2008, 15:26

    Grosse Theorien - kleine Worte

    Wir haben als Konkubinatspaar in den letzten 2 Monaten mit einem
    AWD-Berater zu tun gehabt. Darum hier meine Erfahrung, die ich als
    durchaus positiv bewerte. 1. Der vom AWD-Mann empfohlene
    Krankenkassenwechsel beschert mir eine jährliche Ersparnis von
    über 650.- PLUS ein jährliches Fitnessabo oder Massagen im
    Wert von 800.-. Macht 1450.- gespart, bei BESSEREN LEISTUNGEN von der
    neuen K'kasse. 2. Hausrat & Privathaftpflicht: wir sparen nun zu
    zweit ca. 250.- Prämien dank seinem scan durch unsere
    Versicherungen. 3. Wir konnten kurz-, mittel- und langfristige
    Sparziele eruieren und formulieren - ohne eine Unterschrift
    hinterlegen zu müssen oder uns zu etwasem verpflichten.
    Es ist einfach der Charakter eines Beraters entscheidend für gute
    oder schlechte Erfahrungen - sei es mit AWD, einer Garage oder im
    Restaurant. Darum versuche ich, mein Bauchgefühl möglichst
    wahrzunehmen. So long, dudes.
  • Jane08 | 25.08.2008, 19:50

    Observer

    Das kann wohl sein. Gib eine x-beliebige Firma in google ein, da
    kommen nur schlechte Nachrichten. Welche Person macht sich schon die
    Mühe wenn er gut beraten worden ist, dies zu
    veröffentlichen? Nur verärgerte Personen machen dies. Das
    ist ja nichts neues. Wenn AWD irgend ein so komische System nachgehen
    würde, glaube ich nicht, dass sie innerhalb nur 20 Jahren so
    gross geworden wären. Zudem ist AWD börsenkotiert, was
    wiederum auch strengen Richtlinien unterliegt. Aber wenn ihr immer
    gleich so misstrauisch seit, warum steht ihr dann am morgen
    überhaupt noch auf? Schliesslich soll uns ja eh alles umbringen.
    Sei es nun Essen, Luft oder sonst was. Lässt auch doch mal selbst
    vom AWD beraten und macht eure eigenen Erfahrungen. Wenn ihr dann
    noch gleicher Meinung seit, bitte. Ich auf jeden Fall bin super
    zufrieden möchte nicht mehr nur von einem Berater beraten werden,
    welcher immer nur SEIN Produkt loswerden will.
  • Observer | 25.08.2008, 12:58

    Nur ein Berater?

    @Jane08
    Es scheint mir nicht so als wenn nur ein Berater etwas falsch gemacht
    hätte. Die drei Links sind nur eine kleine Auswahl. Über
    google findet man noch wesentlich mehr. Und die weden ja wohl nicht
    alle von ein und derselben Person "beraten" worden sein.
    Natürlich ist ein Schneeballsystem illegal - zumindestens wenn
    man dabei Geld einzahlen muss. Das umgehen Firmen wie AWD jedoch
    geschickt. Schneeballsystem bezieht sich hier eher auf die
    Mitarbeiterwerbung und die Instrumentalisierung des Bekanntenkreises
    zum Geld verdienen.
    Jedoch sollte man erwähnen, dass dieses System nicht nur vom AWD
    genutzt wird, da gibt es noch ein paar weitere, ähnlich
    "seriös" arbeitende Unternehmen.
  • Callas64 | 20.08.2008, 23:32

    Wie unabhängig ist der AWD?

    Trotz der Übernahme des AWD durch die Swiss Life bezeichnet sich
    der "Finanzberater" weiterhin als unabhängig. Tatsache
    ist, dass der AWD bis zur Übernahme durch die Swiss Life
    massgeblich Lebensversicherungsprodukte der Generali verkauft hat.
    Zudem ist der AWD als "gebundener" Versicherungsvermittler
    im Register der Vermittleraufsicht (www.vermittleraufsicht.ch)
    eingetragen. Der AWD ist demnach per Definition schon nicht
    unabhängig. Gleichzeitig muss der AWD so auch nicht nachweisen,
    dass er über genügend qualifiziertes Personal (Art. 187
    Ziff. 3 AVO) verfügt. Wer sich vom AWD beraten lässt, sollte
    sich über die berufliche Qualifikation des Mitarbeiters und die
    verschiedenen Provisionssätze ins Bild setzen lassen. Nur so kann
    sichergestellt werden, dass nicht die Provision die massgebende
    Komponente für den Verkauf eines Produktes ist.
  • swissman2008 | 20.08.2008, 17:11

    AWD - Mein Sohn wurde auch enttäuscht (vom ehem. Freund)

    Unserem 20 jährigen Sohn hat auch ein ehemaliger Arbeitskollege
    angrufen und mitgeteilt, dass er nun bei AWD arbeitet. (gelernt hat
    er Sportartikelverkäufer) Da er auch noch in der AWD-Ausbildung
    war, hat er ihm eine umfassende Beratung (ohne Kaufverpflichtung,
    jedoch gecoacht) angeboten.

    Die Beratung fand bei uns im Hause statt und unser Sohn musste alle
    Versicherungs- und Bankunterlagen zur Verfügung halten. Nach ca.
    4 Std. (ohne Mittagessen) bei uns war er mit der umfassenden Beratung
    fertig und versuchte auch noch mich für eine Beratung zu
    überzeugen, was ihm jedoch nicht gelang.

    Nach ca. 2 Wochen hat ihm der in der Ausbildung befindende AWD-Berater
    telefonisch mitgeteilt, welche Möglichkeiten mein Sohn im
    persönlichen Spar- Versicherungs- und Finazbereich alles noch hat
    und bat ihn nach Kirchberg BE, zu einem weiteren Gespräch
    zusammen mit dem Coach des in der Ausbildung befindenden
    AWD-Beraters.

    Unser Sohn wollte das ich an dieses Gespräch nach Kirchberg BE
    mitkomme, was ich leider aus geschäftlichen Gründen nicht
    konnte. Selbstverständlich gab ich unserem Sohn wertvolle Tipps
    mit. (nichts aufschawatzen lassen, nichts unterschreiben, immer erst
    einmal darüber schlafen, etc.)

    Unser Sohn wurde an diesem 2. Termin in Kirchberg BE mit dem
    AWD-Berater in Ausbildung und seinem Coach, während gut 2.5 Std.
    intensiv bearbeitet und für einen Abschluss im Bauspar, und
    Pensionskassenplanbereich bearbeitet. Nebenbei hat man festgestellt,
    dass unser Sohn noch keine Privathaftpflichtversicherung hat. Auch
    dafür (für einen Privathaftpflichtversicherungsabschluss)
    wollte man ihn zum Schluss praktisch nötigen. Unser Sohn lies
    sich zum Glück, trotz massiver Bearbeitungstaktik der beiden
    AWD-Gurus (einer davon noch in Ausbildung) nicht zur Unterschrift
    überreden.

    Die Erfahrungen unseres Sohnes mit den beiden AWD-Gurus ist ihm eine
    Lehre, vorallem darum, weil eine Woche später eine
    Versicherungsagentur aus Thun, das ganze Versicherungs-Dossier unseres
    Sohnes, bei unserer Versicherungsagentur einforderte.

    Unser Versicherungsberater (mit dem wir wirklich sehr zufrieden sind)
    hat uns umgehend angerufen und gefragt, warum unser Sohn zu der
    Agentur nach Thun wechseln möchte. Unser Sohn wollte ja gar nicht
    wechseln. Er hatte einfach in der 2. AWD-Beratung (mit dem Coach)
    erwähnt, dass er eine Privathaftpflichversicherung bei seiner
    Versicherungsagentur bestellen werde. Etwas Übereifrig haben die
    beiden AWD-Berater diese Aussage wohl als mündliche Bestellung
    aufgefasst. Anders können wir uns das sonst nicht erklären.

    Kurz zusammengefasst. Finger weg von AWD-Berater in Aussbildung und
    AWD allgemein.
  • stirich | 13.08.2008, 11:09

    Freie Meinungsäußerung

    Hallo Jane08,

    keiner schreibt Mist hier ;-). Wir haben alle das Recht uns frei zu
    äußern. Das du zufrieden bist ist schön für dich,
    aber es scheint auch Menschen zu geben, die keine guten Erfahrungen
    gemacht haben und man sollte beide Seiten akzeptieren und das auch
    kund tun, wenn jemand hier anfragt, In diesem Sinne einen schönen
    Tag!
  • Jane08 | 13.08.2008, 00:12

    Wir leben im 2008

    Hallo! Bin seit 5 Jahren sehr zufriedene AWD-Kundin! Warum holt ihr
    Artikel vom 05 hervor??? Inzwischen sind 3 Jahre vergangen. Nur weil
    mal ein Berater gescheitert ist. Muss denn da immer gleich das
    Unternehmen schuld sein? Die neuen Berichte sind ja alle positiv! Was
    bitte soll daran Schneeballsystem sein, wenn man Bekannte
    weiterempfiehlt, welche auch von dieser super Dienstleistung
    profitieren sollen? Übrigens, Schneeballsystem ist illegal!
    Strafbar! Dann wäre wohl dieses Unternehmen nicht 20 Jahre alt
    geworden! Informiert euch besser, bevor ihr so ein Mist schreibt!
  • stirich | 12.08.2008, 21:59

    Unglaublich

    ... das das immer noch funktioniert. Danke Observer für die
    Links, war sehr interessant zu lesen. Man sollte gewarnt sein.
  • Observer | 11.08.2008, 12:01

    Finger weg!

    Klassischer Strukturprinzip nach dem Schneeballsystem.
    Grundsätzlich gilt: Finger weg!
    Es sei denn deine Bekannte hat keinerlei moralische Bedenken und legt
    auf ihren Freundeskreis keinen Wert mehr. Denn der soll ja zur Akquise
    abgegrast werden. Und von unabhängiger Beratung kann keine Rede
    sein. :-)

    Nur mal ein kleiner Einstieg zum Thema:

    http://www.finanzparasiten.de/html/links/awd.html
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/994/52942/
    http://www.dooyoo.de/finanzberatung/awd/1030074/
  • stirich | 04.08.2008, 21:33

    Seriös klingt das für mich nicht ...

    ... ich finde es schon immer übertrieben wieviel man angeblich
    sparen könnte laut denen ihren Werbespot. Klar sollen die immer
    erstmal im Freundeskreis und Familie werben, denn da ist die
    HEmmschwelle (leider) oft geringer als bei fremden Personen. Ich
    würde da sehr stutzig werden.
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