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Unsere Tochter ist zwei Jahre alt. Wir möchten für sie bis zur Volljährigkeit jährlich 1000 Franken gewinnbringend auf ein Konto anlegen. Die Credit Suisse empfiehlt uns einen Geschenk-Fondssparplan mit Indexfonds. Sollen wir darauf einsteigen?
Nein, bei Sparplänen für Kinder sollte der Kapitalerhalt respektive der regelmässige Kapitalzuwachs durch Zins und Zinseszins im Vordergrund stehen. Indexfonds sind zu stark dem Auf und Ab der Börse ausgesetzt – Kapitalverluste sind denkbar. Ihrer Tochter fehlt später – mit 18 – wohl auch die Geduld, ein allenfalls Jahre dauerndes Börsentief durchzustehen. Angespartes Bargeld ist da die bessere Ausgangsbasis. Zudem fällt bei Kindersparkonten in der Regel keine Kontoführungsgebühr an. Bei Indexfonds schmälern meist jährliche Gebühren die Rendite.
Eine Alternative: Das E-Depositenkonto der Postfinance für Jugendliche bis 20 Jahre. Es rentiert aktuell mit 2,25 Prozent (bis 25‘000 Franken Guthaben). Bedingung für eine Kontoeröffnung ist jedoch ein Privatkonto. Das Konto kann zudem nur per Internet verwaltet werden.
31. Januar 2010 | Anton Ladner