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Wir wollen unser Einfamilienhaus verkaufen und stattdessen eine Eigentumswohnung kaufen. Wir haben abgesehen vom Haus nicht viel Vermögen. Was müssen wir bei der Finanzierung beachten?
Sie müssen während der Bauphase wohl doppelte Kosten tragen. Einerseits müssen Sie für ihre bestehende Liegenschaft Hypothekarzinsen und allfällige Amortisationen zahlen. Und andererseits benötigen Sie für die neue Wohnung neue Hypotheken. Auch darauf werden Zinsen fällig.
Nicht zu vernachlässigen sind auch allfällige Mehrkosten für eine bessere Küche und einen teureren Parkett. Solche Kosten müssen häufig sofort beglichen werden.
Diese Faktoren fordern eine genaue Planung. Sie sollten deshalb bereits frühzeitig - nach Möglichkeit schon vor Unterzeichnung des Kaufvertrages für die Wohnung - den Verkauf Ihrer Liegenschaft an die Hand nehmen. Ziel sollte sein, das Haus möglichst bald nach erfolgtem Umzug zu verkaufen und so die Doppelbelastung zu beseitigen.
Wichtig ist auch eine offene Kommunikation gegenüber der Bank. Die Banken sind in solchen Situationen in der Regel bereit, laufende Hypotheken auf das neue Eigenheim zu übertragen. Eine Ausstiegsentschädigung wird dadurch vermieden.
(aw)
04. April 2007