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Wir kaufen ein Haus und könnten den bestehenden Schuldbrief über 400 000 Franken bei einem Höchstzinsfuss von 10 Prozent übernehmen. Lohnt sich das für uns?
Ja, wenn immer möglich sollte man einen bestehenden Schuldbrief übernehmen. Ihre Bank würde andernfalls die Errichtung eines neuen Schuldbriefs verlangen. Denn nur so hat sie das direkte Zugriffsrecht auf das Objekt, wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann.
Die Errichtung eines Schuldbriefs kostet - je nach Kanton - zwischen 0,25 und 0,35 Prozent der Schuldsumme. Durch Übernahme des Schuldbriefs über 400 000 Franken sparen Sie also bis zu 1400 Franken.
Sollte diese Schuldbriefsumme nicht ausreichen, wird die Bank auf dem Notariat einen zusätzlichen Schuldbrief auf Ihren Namen (und auf Ihre Kosten) errichten lassen.
Vom eingetragenen Höchstzinsfuss dürfen Sie sich nicht irritieren lassen. Sie bezahlen der Bank selbstverständlich bloss den vertraglich vereinbarten Hypothekarzins.
(fh)
24. Mai 2006